Reise blog von Travellerspoint

Indien

bye, bye india!!!!

sunny 30 °C

kodaikanal: kleiner zwischenstop bevor es ueber bangalore / bombay nach thailand geht. die landschaft war tagsueber schon super schoen, aber nichts im vergleich zu dem funkelnden sternenhimmel nachts. es hat alles nur gefunkelt und geblinkt, wahnsinn! hab sowar noch nie zuvor gesehen. die erste hillstation fand ich von der landschaft ueberwaeltigend, die zweite hab ich fuer die tollen sonnenuntergaenge geliebt, die dritte fuer den funkelnden sternenhimmel. die drei plaetze haben die englaender damals wohl nicht ohne grund ausgesucht... kurz vor der abreise wurde es noch mal spannend: affenattacke. ich dachte immer die sehen sooo niedlich aus und machen nix. vonwegen... erst haben sie das zimmer einer englaenderin auseinander genommen, danach wollten sie sich unsere rucksaecke schnappen. wir haben sie gerade noch retten koennen, aber das suesse kleine aeffchen hat mal kraeftig zurueckgefaucht und hat sich nicht so einfach vertreiben lassen. was fuer eine aufregung am fruehen morgen, aber wenigstens war ich danach wach. :-) oskar / walter: irgendwie musste ich danach an euch denken. :-)dann hiess es leider abschied nehmen von catherine... naja, manchmal muss man sich von einigen freunden verabschieden, damit wieder neue ins leben treten koennen.

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die dritte hillstation der englaender: kodaikanal

das ganze thailandchaos hat sich zum glueck rechtzeitig (2 tage bevor ich eingereist bin) aufgeloest. also konnte ich mich beruhigt auf den weg nach bangalore machen. ,,schock,, am bahnhof. nach den anschlaegen in indien war das ganze land in aufruhr, an flughafen und bahnhoefen hat sich das militaer hinter einer mauer aus sandsaecken verschanzt, mit dem gewehrlauf auf die menschen gerichtet. sehr unangenehm, hoffetnlich geht das in bangkok nicht so weiter.... bye, bye india!

noch ein paar indische eindruecke zum schluss:

zugticket selbst besorgen. wo ist das problem werdet ihr jetzt denken? wir sind in indien, wo ein taeglicher wettkampf stattfindet das leben so kompliziert wie moeglich zu gestalten....ich stand wie ein fragezeichen vor dem bahnhof und hab erst mal versucht rauszubekommen wie das ganze hier funktioniert, da kam zum glueck schon ein anderer touri um die ecke der mich erst mal aufgeklaert hat. erst mal am infoschalter nachfragen wann der zug geht und sich die zugnummer aufschreiben. soweit so gut, nur leider stellt sich in indien keiner der reihe nach an, aktives anstehen ist angesagt. ok, irgendwann stand ich dann endlich vorne, aber das haelt die inder trotzdem nicht ab einfach dazwischenzuplappern und sich vorzudraengeln. egal, ich habs geschafft mir die zugnummer geben zu lassen. antragsformular ausfuellen, was die alles wissen wollten.... rein zum ticketschalter. mir ist vor schreck fast der zettel aus der hand gefallen. da sassen mind. 50 leute!!! hatte schon so ein gefuehl das jeder mindestens 5 minuten braucht bis er fertig ist, und das x 50. hm, das koennte etwas laenger dauern! ABER, es gab 2 schalter. einen an dem die 50 maenner anstanden und einen fuer:
SENIOREN
BEHINDERTE
und.....???!!!
FRAUEN
mal wieder typisch indien! aber in dem moment war ich froh zu einer der randgruppen zu gehoeren. es standen nur 4 leute vor mir und eine stunde spaeter hatte ich schon mein ticket.
danach hab ich die 0.50 cent fuers besorgen des zugtickets immer wieder gerne bezahlt. :-)

die rikschafahrer haben mich ab und zu echt genervt. alle 5 meter kam einer auf mich zugerannt und hat mich in indisch - englisch fast angebruellt. als der naechste den mund aufmachen wollte: NEIN DANKE!. aber ich hab doch noch gar nichts gefragt...? tja, mein freund: zu langsam! bei mir musst du schon ein bisserl mehr auf zack sein. :-)

bist du verheiratet...? ja. und wo ist dein mann? der ist daheim und arbeitet, einer muss ja geld verdienen. irgendwie fand ich die idee zum schluss gar nicht so schlecht. koennte mich mit dem gedanken anfreunden.... :-)
bewerbungen bitte an folgende mailadresse: silvie1975@yahoo.de
einsedeschluss: 31.12.2009
keine angehoerigen
rechtsweg ausgechlossen
es werden nur bewerbungen mit bild beruecksichtigt
:-)

ansonsten kann ich zu indien nur sagen: ich liebe und ich hasse es, manchmal auch gleichzeitig und aus den selben gruenden. dieses land ist einfach aufregend uns spannend, aber einfach auch anstrengend. ich werde immer wieder hinfahren, aber 2 monate am stueck haben fuers erste gereicht....

Eingestellt von franksi 11:48 PM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

save the best for last: besuch eines kinderdorfs

sunny 25 °C

das abenteuer kann beginnen, wobei wir zu dem zeitpunkt eingentlich gar keine ahnung hatten was uns genau erwartet, geschweigeden wo genau wir ueberhaupt hinfahren (das kaff war in keiner landkarte verzeichnet....). kurzer exkurs: eine bekannte von mir hat im september mit ihrer tochter dieses kinderdorf besucht und mir kurz davon erzaehlt. da es zeitlich und auch von der planung ins programm passte hab ich mich kurzerhand bei pater antony als besuch angemeldet. der arme hat erst mal nen schock bekommen und bei astrid tel. nachgefragt wer eigentlich silvia sei.... seine anfanegliche nervositaet hat sich aber schnell gelegt als er merkte das catherine und ich mal sehr entspannt sind und keine 24 stundenanimation brauchen. :-)

noch mal vielen dank astrid das du mir von dem projekt erzaehlt hast! es war der perfekte abschluss meiner indienreise!

die busfahrt ins kinderdorf, oder besser gesagt die unendliche geschichte in 5 akten..... irgendwie haben wir es geschafft das wir ohne groessere wartezeiten immer im richtigen bus sassen und der halbe bus sich verantwortlich gefuehlt hat uns an der richtigen haltestelle rauszuschmeissen. auf jeden fall sind wir nachmittags gut in kalupatti gelandet. pater antony war "etwas"ueberrascht als er hoerte das wir mit local bus bis ins dorf gekommen sind. es ist nicht jedermanns sache in indien mit oeffetnlichen verkehrsmitteln zu fahren, schon gar nicht als frau ohne maennlichen geleitschutz.

das "kinderdorf" hat sich als ein ganzes netzwerk von projekten rausgestellt. wir dachten erst das wir uns dort ein bisserl ausruhen und faulenzen koennen... im endeffekt hatten wir fast eine woche lang volles programm.

kurzuebersicht:

950 kinder werden betreut (ueberwiegend maedchen)
mobiles krankenhaus
5 schulen
jugendwohnheime fuer die aelteren kinder
batikwerkstatt
schneiderei
baumaterial fuer die haeuser wird im dorf selbst hergestellt
kueche die jeden tag 2000 menschen versorgt
finanzabteilung die mikrokredite vergibt
gesundheitsabteilung + aidsaufklaerung
ein kleiner shop (fuer die gute sache muss man schon mal ein paar euros lockermachen...., habe mich "erbarmt" und ein bisserl was eingekauft, hehe)
postabteilung, damit man die einkaeufe gleich nach hause schicken lassen kann (sehr praktisch...)
heiratsvermittlung
usw., es war echt unglaublich

die juengeren kinder waren in familien untergebracht, ein aehnliches system wie bei den sos kinderdoerferen, eine mutter + 5 kinder. kleine haeuser, alles sehr gepflegt, schule nebenan, spielplatz vor der tuer. ich habe die armut in indien gesehen um zu wissen wieviel glueck diese kinder hatten hier zu landen. pater antony musste ihnen verbieten schon um 3:30 aufzustehen, damit sie lernen koennen. jetzt duerfen sie erst um 4:30 aufstehen. der einzigste weg der armut zu entkommen ist und bleibt bildung!

die abteilungsleiter haben uns jeden tag mit aufs land genommen und uns ein neues projekt vorgestellt.

mikrokredite: die frauen (nur frauen, maenner kriegen kein geld) treffen sich 1x die woche und diskutieren wie sie ihr geld verteilen und welche neue projekte anstehen. war interessant die frauenrunde zu beobachten ohne ein wort der sprache zu verstehen, die gesten waren aber aussagekraeftig genug. :-) auf dem rueckweg mussten wir mit einem oeffentlichen bus zurueckfahren. lustige situation, der mitarbeiter hatte einen ganz hektischen gesichtsausdruck und schweissperlen auf der stirn an der bushaltestelle. ich hab genau gespuert das er uns zwei frauen nicht in einen einheimischen bus stecken wollte. hab ihn gleich mal aufgeklaert das wir schon seit 2 monaten alleine mit bus und bahn unterwegs sind, alles easy. es hat ihn halbwegs beruhigt es noch mal aus meinem mund zu hoeren, aber ganz wohl war ihm trotzdem nicht. es war richtig entspannend einen indischen begleiter dabeizuhaben, kein mensch hat uns angesprochen!

mobiles krankenhaus: zwei krankenschwestern fahren jeden nachmittag in die doerfer um die bewohner kostenlos zu behandeln
krankenhaus im dorf: fuer 0.02 cent (ist eher obligatorisch) wird hier jeder kostenlos behandelt
gesundheitsabteilung: aidsaufklaerung, ist leider auch hier sehr wichtig, da die krankheit auch hier schon weit verbreitet ist
catherine war ganz mutig und hat gefragt wie sie zu kondomen stehen. da es eine katholische organisation ist haette ich diese frage wohl nicht gestellt, aber sie sind ganz offen damit umgegangen und versorgen die leute mit kondomen, gebrauchsanweisung. hat mich sehr positiv ueberrascht.
die ganze organisation ist zwar chistlichen ursprungs, aber nur 10 prozent der kinder sind katholisch, der groesste teil sind hindus und einige moslime. jeder kann den glauben beibehalten und praktizieren den er hat. das zusammenleben der religionen haben wir 2 tage spaeter selbst miterlebt. die anbauten einer schule wurden eingeweit. pater antony hat uns mitgenommen und die anbauten gesegnet. gruen-pinkne plastikflasche mit weihwasser drin, daneben die schulleiterin mit hinduistischen ritualen, und am schluss hatten wir alle den obligatorischen duppen auf der stirn (selbst der pater)! :-)

warum kuemmert sich das dorf mehr um frauen und maedchen? ganz einfach, weil eine frau in indien nicht viel wert ist. immer noch werden kinder im mutterleib getoetet wenn sie feststellen es ist ein maedchen, immer noch werden zum groessten teil die maedchen ins kinderdorf gegeben, immer noch werden frauen getoetet, verbrannt oder mit saeure veraetzt wenn die ehemaenner sie nicht mehr wollen. ich wusste es, aber als ich das zimmermaedchen mit ihrem verbrannten oder veraetzend gesicht gesehen habe, war es doch sehr schockierend. das kinderdorf hat sie eingestellt da sie nie mehr einen job finden wuerde. sie hat trotz (oder vielleicht auch wegen) dem ,,unfall,, so eine natueliche herzlichkeit und freud bei ihrer arbeit, das ich sie ab und zu darum beneidet habe.

beim spaziergang durchs dorf sind wir uns wie die queen vorgekommen. jeder hat uns zugewunken, angestrahlt und gelacht, versucht mit uns zu reden, es waren immer mindestens 5-10 kinder um uns herum, unglaublich. wir sind aus dem lachen und winken gar nicht mehr rausgekommen. es war ein schoenes erlebnis und am ende der woche hatte ich ein paar lachfalten mehr im gesicht und auch ein bisserl muskelater. :-)

die ganze organisation wurde vor 40 jahren von einem englischen pater stueck fuer stueck aufgebaut. erstaunlich was eine vision und der glaube daran alles erreichen kann. wir haben die woche wirklich genossen und ich fand es schon ein bisserl traurig indien zu verlassen. aber sollte man nicht gehen wenn es am schoensten ist....? :-)

wir haben so viel erlebt, es wuerde den blog sprengen wenn ich alles schreiben wuerde. wer mehr wissen will darf gern mal auf einen kaffee im hause frank vorbeikommen wenn ich wieder im lande bin (was nicht vor anfang / mitte april der fall sein wird) :-)

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kinder + ersatzmama, auch das geht....
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pater antony
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catherine in ihrem tollen neuen indischen dress (wir hatten mal wieder zugeschlagen, homeshopping im dorf....)
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die kueche verarbeitet pro mahlzeit alleine 160 kg reis
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mobile clinic
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zufriedene, glueckliche und lernbegierige kinder in der schule, wann sieht man schon mal so was... ich hab glaube ich nie zu der sorte gehoert... :-)
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segnungszeremonie: christlich und hinduistisch gemischt, das weihwasser kam aus der gruen/pinknen plastikflasche und zum schluss hatte jeder mal wieder einen sichtbaren "duppen" auf der stirn
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"schraenke" und "betten" im jugendwohnheim
ich habe auch andere seiten von indien gesehen, diese kinder hatten noch glueck und leben im luxus
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Eingestellt von franksi 21.12.2008 11:47 PM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

bangalore

sunny 23 °C

von hampi aus hab ich mich mit zwischenstation in bangalore (2 tage) auf den weg in ein indisches kinderdorf gemacht, catherine hat mich dabei begleitet. eine 50jaherige englaenderin die mit 49 jahren ihren job gekuendigt, das haus vermietet und den rucksack gepackt hat. man ist nie zu alt um etwas neues zu beginnen. wir haben uns von anfang an super verstanden und es war schoen das erlebnis kinderdorf mit ihr zu teilen. aber jetzt erst mal der reihe nach.

ich bin mit dem nachtzug nach bangalore gefahren, catherine mit dem nachtbus. haben einen todsicheren treffpunkt in bangalore ausgemacht: busbahnhof. naja, in einer millionenstadt gibt es verschiedene bus- und zugbahnhoefe, unsere ankunftszeiten waren verschieden und ueberhaupt. was soll ich sagen: wir sollten uns treffen, einfacher haette es nicht sein koennen. ich bin vom zugbahnhof an den busbahnhof gelaufen, hab am ersten kiosk gefragt wo die nachtbusse aus hampi ankommen, da hat sie mir schon auf die schulter geklopft. eine woche spaeter konnten wir es immer noch nicht glauben das es so einfach war.
2 tage in bangalore, wir hatten keine grossen erwartungen und es nur als zwischenstation angesehen. wir wurden echt postivi ueberrascht und hatten eine tolle zeit dort. unsere unterkunft war zwar etwas aetzend, aber fuer eine nacht mehr als ok. im lonely planet stand es schoen beschrieben: nur was fuer hartgesottene maenner. ha, we are brave girls! das ging dann auch. :-) es ist auf jeden fall eine gruene stadt, grosses muslimisches viertel mit tollen moscheen und einem faszinierenden markt zu dem sich fast keine touristen verirren. wir konnten uns alles ganz entspannt anschaun ohne in jeden laden gezerrt zu werden, und die blumenabteilung war ein meer aus farbenund dueften! indien abseits der touristenstroeme ist auf jeden fall sehr schoen und entspannend! MG road, die haupteinkaufsstrasse von bangalore, die naechsten highlights. es gab capucchino, so richtigen wie es auch bei uns daheim gibt. die ueberschrift der speisekarte haette nicht treffender sein koennen: nuts about coffee (verrueckt nach kaffee)! wir waren so aufgeregt wie zwei kinder vor weihnachten, aber ich denke mein gesichtsausdruck auf dem bild sagt alles. :-) es gab so "richtige" geschaefte und sogar supermaerkte. ihr wisst gar nicht wie spannend es ist nach wochen das erste mal einen supermarkt zu betreten, nicht ueber den preis verhandeln zu muessen und alles zu finden was man fuers taegliche leben braucht, dabei sogar noch auswahl zu haben.... je laenger man unterwegs ist, desto mehr weiss man die alltaeglichen dinge wieder zu schaetzen, die daheim einfach nur noch selbstverstaendlich sind! bangalore castle. sah eher aus als waeren wir in england gelandet und nicht in indien. die fuehrung war auf jeden fall super interessant und gibt einem einen kleinen einblick in den luxus in dem die maharadschas leben. arm oder reich, das ist leider immer noch in grossen teilen indiens die frage aller fragen. auf dem rueckweg ins hotel: indien hautnah! auch wenn man denkt es gehenicht mehr leute rein in den bus, ein paar gehn immer noch! unglaublich. es war heiss, stickig, jeder hat geschwitzt, einen ellbogen oder andere koerperteile hatte man grundsaetzlich an sich kleben, die strassen holprig, verstopft vom feierabendverkehr, die hupe im dauereinsatz und ohrenbetaeubend. das ist indien, dafuer liebe und hasse ich es. man ist IMMER mittendrin (ausser man faehrt mit einer reisegruppe abgeschirmt von taj zu taj hotel), und manchmal kommt es einem so nah,das man denkt man bekommt keine luft mehr zum atmen. jeder der schon mal dort war, weiss wovon ich spreche, alle anderen: wenn man sich darauf einlaesst ist es eins der spannensten und interessantesten orte auf der weltkarte. wer entspannung sucht:

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nuts about coffee, besser haette ich es wohl auch nicht sagen koennen. der erste capucchino nach 1 1/2 monaten. ein traum!!!!!!
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bangalore markt, keine touristen, ein "richtiger" indischer markt, eins meiner highlights dieser reise
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bangalor castle, very british!

Eingestellt von franksi 11:45 PM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

I love Hampi!!!!

sunny 28 °C

ausgeschlafen, ausgeruht und bester laune ging es vom bahnhof in hospet mit der rikscha nach hampi.blauer himmel, traumhaft schoene landschaft, schon auf dem weg dorthin wusste ich das ich hampi moegen wuerde. ich hab es nicht nur gemocht, sondern geliebt und am ende hab ich schweren herzens meinen rucksack gepackt. anette, du hattest absolut recht mit deiner prognose wegen hampi. danke auch noch mal fuer das klebeband, es kam schon des oefteren zum einsatz. :-)
hab mir fuer 4 euro einen schoenen bungalow geleistet, inkl. schaukel und haengematte vor der tuer. ausserdem gab es ein tolles restaurant mit blick ueber den fluss, giftgruenen reisfeldern, sensationellen sonnenuntergaengen und tollen menschen. weiss nicht wie oft ich mein tagebuch mitgeschleppt habe und nie zum schreiben gekommen bin......
hampi war die fruehere hauptstadt von indien und hat viele heilige tempelanlagen. ein wirklich koeniglicher und majestaetischer ort, einer meiner absoluten highlights von all meinen reisen. hier vereint sich alles was ein "perfektes" reiseziel ausmacht: sensationelle landschaft, tolle menschen, eine ganz spezielle & angenehme atmosphaere (weiss nicht wie ich es sonst beschreiben soll), grossartige tempel und nicht zuletzt das super leckere indische essen. wie wuerde hr. nadoo jetzt sagen: nicht von dieser welt...
das schoenste erlebnis fuer mich war der besuch des affentempels, dem affengott hanuman geweiht. besonders empfehlenswert bei sonnenauf - oder untergang. hab mich fuer den sonnenaufgang entschieden und es erst mal bitter bereut als um 4:30 der wecker klingelte und ich um 5 uhr in der rikscha sass. ohne kaffee, ohne fruehstueck, stockdunkel ging es 700 stufen (!!!!!!) hinauf zum tempel. kurz bevor ich echt keinen bock mehr hatte und so langsam knatschig wurde, war ich oben. gott sei dank! es war immer noch stockdunkel, ich war immer noch hundemuede, und ausserdem war mir jetzt auch noch kalt. hm, aber es war eine traumhafte ruhe dort oben, es war auch sonst niemand so verrueckt wie ich um die uhrzeit da hochzukraxeln.... so langsam wurde es diesig, die hunde & affen sind aufgewacht, ein sadhu hat auf dem felsen nebenan yoga gemacht, hahnengeschrei, die umrisse der landschaft wurden klarer, morgengesang aus einem hinduistischen kloster aus dem tal, morgegebet aus einer moschee, kein hupen, kein gebimmel & geschepper, nur natur pur! leider erleben wir solche momente in unserer hektischen welt viel zu selten, deswegen habe ich diese stunde auch so genossen, und werde sich auch nie vergessen. dann kam der sonnenaufgang, kurz und spektakulaer. die sonne blutrot, die landschaft in nebel gehuellt, die bilder lassen nur erahnen wie schoen es war. teif beeindruckt von so viel ruhe & schoenheit um micht herum habe ich fast angefangen zu weinen. vor lauter glueck und dankbarkeit das ich das erleben durfte. der "abstieg" ging auf jeden fall etwas schneller. :-)

ein weiteres highlight war der besuch eines kleinen dorfs abseits der touristenstroeme. ein hollaender hat dort ein kleines imperium aufgebaut und beschaeftigt jetzt fast das ganze dorf. sie produzieren schoenen schnick schnack und taschen. was soll ich sagen...? wir haben natuerlich unseren beitrag zur unterstuetzung dieses projekts in form von taschenkauf beigetragen. :-) mit gutem gewissen geld ausgeben, hat was. grins. der tempel im ort war weder gross noch spektakulaer, aber vielleicht gerade deswegen so beeindruckend. keine touristen, nette inder um uns herum (die uns ausnahmsweise mal nichts aufschwatzen wollten), und eine himmlische ruhe! auf dem rueckweg haben wir noch mal stop beim affentempel gemacht (kannst nich glauben das ich noch mal freiwillig die 700 stufen hochgelaufen bin),den ausblick genossen und fotosession gemacht. auf dem rueckwerg wurden wir zwar auch wieder die ganze zeit angesprochen, aber zu dritt ist das etwas leichter zu ertragen.

am letzten tag dann der schock: bombenanschlaege in bombay! eigenltich wollte ich euch zur beruhigung auf meinen blog schreiben das ich eine woche spaeter eh nach thailand fliege. dann hab ich mit meinem schwesterherz telefoniert: hast du noch nix ueber bangkok gehoert...? noe,natuerlich nicht.... kann ja kein mensch ahnen das die dort auch anfangen zu spinnen. aber dieses chaos hatte ich ja schon mal 2006 mit bangkok, und damals auch mit bolivien. hat sich dann immer 2 tage vorher gelegt. war mir sicher das es auch dieses mal wieder gutgehen wird! :-)

ansonsten kann ich nur sagen das ich jede sekunde in hampi genossen, viel erlebt und gesehen habe, tolle menschen treffen durfte und auf jeden fall noch mal hinfahren will! es gibt nicht viele plaetze auf der welt wo ich ein zweites mal hinfahren moechte... unten seht ihr eine kleine auswahl von fotos, die anderen 100 bilder von hampi gibts dann wenn ich wieder daheim bin.

lg
silvia

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sonnenaufgang beim affentempel
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Eingestellt von franksi 11:44 PM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

alleine unterwegs....

sunny 27 °C

das erste mal ganz alleine mit dem rucksack unterwegs, ob das gutgeht.....??!!! rueckblickend kann ich nur sagen: warum hab ich mir ueberhaupt gedanken gemacht?!! :-) im endeffekt war ich nur die ersten 2 wochen nach der abreise von tina, anette und didi allein unterwegs, ansonsten hatte ich immer nette begleitung und jede menge spass. meine "befuerchtung" an weihnachten schon wieder daheim zu sein hat sich also zerschlagen. mir geht es super gut und ich geniesse jeden moment meiner reise. es kamen schon die ersten fragen wann ich wieder heimkomme: wenn die zeit dafuer reif ist. schau mer mal wuerds franzerl jetzt sagen.

von GOA aus ging es mit dem nachtzug nach kochin, geplante 12 stunden aus denen ueber 16 wurden. der ganz normale indienalltag.... beim einsteigen ging das chaos schon los. tagsueber gibt es eine bank mit drei sitzen, nachts werden daraus 3 betten uebereinander. jeder normaldenkende deutsche wuerde die nummern pro reihe vergeben, nicht die inder. die nummern fuer tagsuber sind rechts, die nummer fuer nachts ist links, alles tutti frutti, sodass noch nicht mal mehr die zugerprobten inder durchblicken. hab ich euch jetzt verwirrt? gut so, ich war es naemlich auch und hab mich natuerlich gleich mal ins falsche bett gelegt und es mir gemuetlich gemacht (soweit das auch dem beengten raum ueberhaupt geht). nach minutenlanger diskussion haben wir beschlossen einfach kreuz und quer liegen zu bleiben. zu meiner ueberraschung habe ich sogar die halbe nacht geschlafen und hab mir die restliche zugfahrt gutgelaunt die schoene landschaft angeschaut. wann sind wir dort? eine stunde. eine stunde spaeter: wann sind wir dort? eine stunde.... tja, wie schon einstein sagte: zeit ist relativ. :-) abends hab ich mir einen traumhaft schoenen sonnenuntergang bei den chinesischen fischernetzen angeschaut. das leben kann so einfach sein. danach ging es in eine katakalitanzvorfuehrung, 1 1/2 stunden. sehr interessant, aber nach der einstuendigen schminkzeremonie und eines kleinen museumsbesuchs hat es dann auch gereicht. ausserdem hatte ich eine yogastunde fuer den naechsten tag ausgemacht, 7 uhr! hab ich sie eigentlich noch alles, bin doch eigentlich im urlaub.... egal, bin tatsaechlich aus dem bett gekrabbelt (anders kann ich es nicht formulieren)! der lehrer war klasse und es hat mir super gut getan die alten eingerosteten muskeln und knochen mal wieder ein bisserl zu dehnen. das (freiweillig) frueh aufstehen prozedere hab ich mir dann noch zwei mal gegeben und war dann den ganzen tag so richtig energiegeladen. aber zum dauerzustand will ich es dann doch nicht machen im urlaub... :-) auf dem weg zu einer synagoge kam mir eine prozession mit einem offenen sarg entgegen. uff, das hat mich doch ein bisserl aus der bahn geworfen weil man damit ja nicht unbedingt rechnet bei einem spaziergang... der tod gehoert zum leben, eine selbstverstaendliche lebensweisheit in indien die uns ein bisserl abhanden gekommen ist. der "trauerzug" in weiss gekleidet und alles andere als todtraurig und verheult. kurz danach habe ich einen schoenen satz dazu im oshobuch gelesen: wenn man sein leben intensiv gelebt hat, muss man keine angst vor dem tod haben. deswegen traeume ich nicht mein leben, sondern lebe meinen traum. es gibt immer gruende dafuer oder dagegen, ich habe mich dafuer entschieden! yoga, meditation, ayurveda, kamasutra (nein z, ich hab noch keinen kurs gemacht... :-) , astrologen, wahrsager, was auch immer, indien ist der spirituelle supermarkt der welt, wenn man sich darauf einlaesst. ein land indem alles seine zeit braucht, bewusst und mit bedacht gemacht wird. oftmals ist alles eine zeit- und geduldsprobs, aber ich muss sagen es steckt an und mit ruhe und gelassenheit geht vieles leichter, wenn auch nicht schneller. :-)
zurueck zum sightseeingprogramm. 3 stuendige backwatertour durch kuenstlich angelegt kanaele, super schoen und sehr entspannend. mit zwei englaendern ging es dann weiter nach munnar, eine der drei indischen hillstations. 1500 meter hoch, eine teeplantage an der naechsten. die ganze gegend sah aus wie ein einzigster flickerlteppich. das beste an munnar war:gruen, angenehme temperaturen und RUHE! ich hab mir ein schickes hotel genommen mit einem wahnsinnsausblick ueber die umliegende bergregion, fast so schoen wie in der wildschoenau. :-) die naechsten 2 tage ging es auf wandertour. am ersten tag 4 stunden mit guide, am zweiten 6 stunden alleine. ich koennte ja jetzt prahlen wie aktive ich bin, aber am zweiten tag musste ich an den geldautomat und es gab einen generalstreik (taxis, busse, rikschas, geschaefte, einfach alles war zu) und so musste ich halt laufen. aber es hat mir nicht geschadet und ich bin ein paar extraschleifen durch die teeplantage gelaufen. zum glueck gabs morgens im hotel kaffee und fruehstueck, sonst waere ich irgendwann wohl etwas unentspannt geworden... auf zur naechsten hillstation: ooty. nach dem ruhigen und idyllischen munnar hat mir ooty erst mal gar nicht gefallen. ausserdem war es dort a...kalt. hab erst mal alle warmen sachen (inklusive meiner wanderschuhe) aus den tiefen meines rucksacks geholt. dann hab ich mir auch noch augerechnet ein hotel mit ueberwiegend indischen gaesten ausgesucht. kindergeschrei, ins handy kreischende maenner die die ganze zeit den hotelflur hoch und runterlaufen, fernsehen fuer hoergeschaedigte, das alles gabs bis nach 12 uhr zum nulltarif dazu. 6 uhr morgens, show must go on! :-) rein ins badezimmer, die durchgefrorern knochen unter die heisse dusche stellen, oh, die dusche haben sie vergessen zu installieren. also hiess es mal wieder eimer vollmachen und schuetten. bin den ganzen tag in und um ooty rumgelaufen, aber so richtig schoen fand ich es nicht, dafuer hatte mir die ruhe und die tolle landschaft in munnar glaube ich zu gut gefallen. dafuer hab ich es mir abends gutgehen lassen und ganz vornhem in einer kolonialvilla mein abendessen genossen und wieder ein spektakulaeren sonnenuntergang gesehen. alleine dafuer hat sich die reise nach ooty schon gelohnt.
next stop: mysore. der palast wir jeden sonntag angeleuchtet, ups, heute ist ja sonntag. er sah tagsueber schon sehr imposant aus, aber die lichtershow abends war einfach nur ueberwaeltigend. es war so schoen das ich fast geheult haette. bei daemmerung wurde er erst angestrahlt, danach mit 96.000 gluehlampen beleuchtet. schaut euch einfach die bilder an, mehr muss ich dazu glaube ich nicht sagen. ausserdem ist mysore fuer seinen tollen markt bekannt. hier gibt es das pulver fuer die hinduistischen farbduppen zu kaufen. fuer jeden gott/ritual eine andere farbe. tina, falls ich das falsch verstanden habe, lass es mich wissen. der hinduistische glaube mit seinen tausend goettern, glaubensrichtungen, ritualen ist mir bis zum schluss doch ein grosses mysterium geblieben. :-) chamundi hill, aussichtshuegel & tempelanlage. angeblich soll man erleuchtet werden wenn man die 1000 stufen hochlaeuft, hoffe das gilt auch fuers runterlaufen. zum hochlaufen war ich naemlich zu faul. :-)
it's party time! in einem internetcafe hab ich karl und anat kennengelernt, die ich zwei stunden spaeter "zufaellig" in einem restaurant wiedergetroffen habe. die beiden waren schon recht angeschickert und es standen einige flaschen bier auf dem tisch. bei ueber 30 mittags zu trinken ist auch sehr effizient. da ich die letzten 2 wochen mehr oder weniger alleine verbracht habe und keinen tropfen getrunken habe dachte ich es waere mal wieder an der zeit fuer ein bierchen. was soll ich sagen, nach einem halben bier hatte ich schon das level der beiden anderen erreicht. es war ein super lustiger abend, eine schlaflose nacht und morgens hatte ich einen schoenen kater.... man muss die feste feiern wie sie fallen, auch wenn man dafuer ab und zu mal leiden muss. mein restliches geplantes sightsseeingprogramm fuer mysore hatte sich also erledigt... :-)
abends ging es weiter nach hampi. 3 stunden bis bangalore, umsteigen, nachtzug nach hampi. einen vorteil hatte meine letzte schlaflose nacht und der kater: ich hab fast die ganze nacht geschlafen wie ein baby.
genug geblubbert, schaut euch einfach die bilder an.
lg aus dem sonnigen vietnam

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selbst ich mit meinen 1.58 konnte mich nicht aufrecht hinsetzen!
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sonnenuntergang bei den chinesischen fischernetzen in kochin
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katakalivorfuehrung
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mein neuer sonnenhut
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meine erste wandertour in munnar
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teepflueckerin
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einer der schoensten sonnenuntergaenge in meinem leben: ooty
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der sonnenuntergang am naechsten tag war auch super! :-)
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mysore
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mysore palace
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mysore markt
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der ganz normale indische wahnsinn....
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party time in mysore.... (die restlichen bilder sind unter verschluss...) :-)

Eingestellt von franksi 11:43 PM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

GOA Bilder jetzt online....

sunny 30 °C

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traumhafte sonnenuntergaenge
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beach time in GOA
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mein lieblingsplatz in GOA: shore bar
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unser putziger untermieter
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panjim
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gewuerzfarm
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old GOA
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beach in gokarna
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unser letzter abend in GOA im sublime

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tote schlange....

Eingestellt von franksi 28.11.2008 9:53 PM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

It's better in GOA!!!!

sunny 30 °C

bech time!!! nach der drueckenden schwuele und dem monsunregen an der ostkueste genau das richtige. unser hotel war eine gruene ruheoase, inkl. untermieter. mein erster toilettenbesuch war der absolute adrenalinkick. klodeckel hoch, aaaaahhhh, da sitzt etwas im klo!!! nach der schrecksekunde hab ich gesehen das es nur ein kleiner frosch war. ok. der zimmerboy hab ihn rausbefoerdert. das dachten wir zumindest, 5 mintuen spaeter sass er schon wieder im klo. wir haben uns an ihn gewoehnt & ihm immer gut zugesprochen das er schoen still sitzen bleiben soll, was er auch gemacht hat. ein paar mal ist er nach dem spuelen karussel gefahren, sah recht lustig aus. morgens kamen einmal komische geraeusche aus dem bad: dotz, dotz. ah, froggie wollte wol aus dem klo raus. nach ein paar tagen hab ich meinen rucksack zum ersten mal wieder bewegt und festgestellt das wir eine ganze froschfamilie beherbergt hatten.... naja, auf jeden fall besser als die kakerlaken in tinas zimmer und rucksack. :-)
ansonsten waren wir so richtig faul und haben es uns gutgehen lassen. die wichtigste frage am morgen: wo gehen wir heute abend essen? mich wundert es das wir nicht kugelrund geworden sind. mein absolutes highlight war die shore bar. super gemuetlich, super essen, direkt am strand das rauschen des meeres geniessen und abends traumhafte schoen sonnenuntergaenge verfolgen. was will man mehr??!!!

!!!!mama, bitte das naechste kapitel ueberspringen!!!!!
standtag. auf dem weg ins meer kam mir tina wild fuchtelnd entgegen und meinte ich sollte weiter links ins meer gehen. oh, rechts liegt was schlangenfoermiges. oh, es sieht nicht nur schlangenfoermig aus, es ist auch eine! eine tote seeschlange. das bad im meer ist danach noch etwas kuerzer ausgefallen und hat sich mehr darauf beschraenkt die haut zu befeuchten und shcnell wieder rauszurennen. die tote seeschlange war mir auf jeden fall lieber als die grosse fette schwarze lebende schlange letztes jahr. :-) aber mittlerweile ist meine schlangenphobie dank der zahlreichen begegnungen im letzten jahr in gelegentliche aengstliche blicke umgeschlagen. manchmal hilft eine konfrontationstherapie. :-)

!!!mama, du kannst wieder weiterlesen!!!!
neben essen gehen und baden standen natuerlich noch shoppen und tiefentspannung (yoga und massage) auf dem programm. vom prinzip her ist es sicherlich am besten yoga morgens zu praktizieren, aber nicht fuer mein noch nicht frueh-am-morgen aktiviertes gleichgewichtssystem, das noch nicht mal einen kaffee hatte..... dementsprechend sind auch einige uebungen ausgefallen, wie ein flatterndes windfaehnchen... :-)
die massagen zeigen so langsam ihre wirkung, die rueckenverspannungen der letzten jahre vom vor dem computer hocken loesen sich auf. die einzigste gefahr fuer neue verspannungen besteht im moment nur durch meinen nicht ganz so kleinen und leichten rucksack.
tagesausflug nach old goa & panjim. sehr schoener kolonialstil, leider vieles davon schon fast bis zur unendlichkeit verfallen. danach ein kurzer stop auf einer gewuerzfarm. es war interessant zu sehen wie die ganzen gewuerze/fruechte wachsen. gratis dazu gab es noch ein paar infos in naturheilkunde.
2 tagestrip nach gokarna, 4 stunden suedlich von goa. om beach, strand und ein paar cafes, das wars. aber mehr braucht man ja auch nicht. auf jeden fall ist gokarna noch nicht so touristisch wie goa, und die indischen wochenendtouris sind vorher wohl auch noch nie mit europaeischen frauen in bikinis konfrontiert worden. wir sind jetzt auf jeden fall in einigen indischen fotoalben verewigt... war schon ein lustiges bild, alle inder im schatten, alle europaer in der sonne. die frauen gehen hier (wenn ueberhaupt) nur mit ihren saris ins wasser. die indischen maenner benehmen sich wie die kinder, plantschen und albern rum. davon koennten wie uns ab und zu mal ein bisserl was abschaun & nicht immer alles so ernst nehmen und und so allzu erwachsen benehmen.
zurueck in goa, it's shopping time. der bekannte mittwochs hippieflohmarkt in anjuna. leider waren wir an 2 mittwochs in anjuna und "mussten" daher auch 2 mal hingehen. :-) beim ersten mal wollten wir eigetnlich nur ganz kurz schaun und dann an den strand gehen. letztendlich hatte ich zu tun um 5 uhr meinen massagetermin nicht zu verpassen. aber es hat sich gelohnt, ich hatte schon anfang november alle weihnachtsgeschenke zusammen. normal renne ich ja bis zur letzten sekunde rum..... ausserdem hab ich mir noch was ganz praktisches gekauft: eine ledeweste mit pelzrand. schon ein komisches gefuehl im november bei 35 grad & strahlend blauem himmel eine fellweste anzuprobieren, zumal ich diesen winter ja leider eh nicht erleben werde... egal, die weste ist toll und wird ein saison im schrank ueberleben.
roller fahren in indien. hm, ich stand dem ganzen ja etwas skeptisch gegenueber. linksverkehr, keine verkehrsregeln, ob das gutgeht....? aber goa ist ja nicht indien, eher indien light und wir es war noch vorsaison. alles kein problem, bis unser didi krank wurde und ich zwangsweise fahren musste. vom tempo her bin ich eher mofa gefahren, aber wenigstens waren wir so wieder mobil. einmal hab ich sogar noch anette mitgenommen, lustige fahrt. kreuzung, an allen vier ecken stand jemand, hupen, weiterfahren und ein stossgebet losschicken das die anderen halten, was sie zum glueck auch getan haben. :-)
am 6.11 hiess es dann abschied nehmen. komisches gefuehl von jetzt an alleine unterwegs zu sein. aber dazu mehr im naechsten bericht. ich will noch mal kurz im hard rock cafe in bangalore vorbeischaun und mich dann auf den weg richtung flughafen machen. bangalore-mumbay-bangkok. freu mich schon auf thailands straende. bilder kommen irgendwann!
liebe gruesse
silvia

Eingestellt von franksi 21.11.2008 2:48 AM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

die ersten bilder!!!!

sunny 30 °C

hab es endlich geschafft die ersten bilder hochzuladen!!!! einfach noch mal auf die reisebericht klicken (ganz unten)

muss heute leider hampi verlassen... bis jetzt das absolute highlight. werde am sonntag in ein kinderdorf fahren und dort die restlichen tage meines indientrips verbringen. am 7 dezember gehts dann nach thailand. beach time!!!

lg
silvia

Eingestellt von franksi 21.11.2008 2:40 AM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

indien fuer fortgeschrittene, 14 std zugfahren: holzklasse

sunny 20 °C

jetzt wurde es so richtig spassig..... indien fuer fortgeschrittene. es ging ganz entspannt los, 6 stunden mit dem bus nach bangalore. dabei ist es immer wieder spannend die inder zu beobachten. anette hat mich freundlicherweise darauf aufmerksam gemach das es von meinem vordersitz heruntertropft. hm, windeln koennen sich in indien die wenigstens leisten, und zum glueck gibt es keine stoffsitze... egal, desinfektionsgel und feuchte tuecher sind IMMER in greifbarer naehe. in bangalore angekommen haben wir erst mal ne sightseeingtour von bahnhof zu bahnhof gemacht. zwischendurch leider auch kurz zu fuss (20kg auf dem ruecken, 7 kg vorne), autsch. tina ist wie immer vorne weggerannt, die anderen im gaensemarsch hinterher, und ich mit meinen kurzen beinchen wie immer am schluss. letztendlich waren wir nach 2 stunden am richtigen bahnhof. tina und anette haben sich am ticketschalter angestellt und kamen mit einem undefinierbaren grinsen zurueck. eine guten, eine schlechte nachricht. wir haben tickets (die gute, der naechste zug waere erst in zwei tagen gegangen), die schlechte: holzklasse! man kennt ja die biler aus den reiseberichten... selbst unser "indienguru" tina ist noch nie holzklasse gefahren. wir waren alls sehr gespannt was da wohl auf uns zukommt....
rauchen in indien. sie wollten es wohl den europaern nachmachen mit dem rauchverbot, sind aber ein bisserl uebers ziel hinausgeschossen (meiner meinung nach). im endeffekt darf man offiziell nur noch daheim in geschlossenen raeumen rauchen oder in ein paar tourilokalen. also war frau frank ganz clever und geht schoen brav vor den bahnhof, um die naechste ecke in eine dunkle seitengasse. kommt ein inder auf mich zu und textet mich in tamil zu. will er ne zigarette oder mir erklaeren das ich eigentlich nicht rauchen darf....? egal. auf einmal sind ihm saemtliche gesichtszuege entglitten und er hatte angsterfuellte augen. so krass hab ich es selten zuvor in meinem leben gesehen. hab meinen kopf leicht zur seite gedreht und dabei ein grosses schild gesehen: polizeistation!!! bingo, das hab ich mal wieder super hinbekommen... es kam gerade ein polizist auf uns zugelaufen. immer schoen cool bleiben. im endeffekt ist auch nicht passiert. der polizist hat den inder weggeschickt und ist einfach weitergelaufen. lustig wars trotzdem, werde die szene so schnell nicht vergessen.
die spannung steigt, der zug kommt bald. zu allem unglueck hat es auch noch angefangen zu regnen. der zug faehrt ein, haelt, alles stuerzt gleichzeitig ins abteil, oh mein gott!!! wir als letzte gerade noch so rein, alles UEBERVOLL, wir konnten uns derade so im gang und vor den klo stellen (rumdrehen ging schon nicht mehr). SCHOCKGEFROSTET! 14 stunden stehen, auf dem rucksack sitzen, die tollen gerueche vor dem klo inhallieren...? ein schaffner hat uns entdeckt und uns mitleidig angeschaut (was machen die touris in der holzklasse...)und uns ein abteil weiter vorgeschickt. alle ma[nn wieder raus, ein abteil vorlaufen. dort haben sie uns nicht reingelassen, und uns weiter hinter geschickt. die reise nach jerusalem.... leicht angeknoeselt und durchnaesst sind wir also weitergelaufen. ein netter inder hat sich gluecklicherweise um uns gekuemmert und uns in ein abteil mannoevriert. ok, es war ein bisserl leerer, wir standen aber immer noch. so nach und nach haben alle zusammengerueckt.,wir konnten uns setzen (abstand zum nachbarn 2cm!) und das gepaeck in sichtweite unterbringen. am anfang haben wir noch gut gelaunt mensch-aergere-dich-nicht gespielt. so lange bis wir merkten das das holz in der holzklasse verdammt hart ist und unsere "bewegungsfreiheit" von cm es nicht wirklich besser macht. fuer was habe ich eigentlich meinen ipod dabei? rucksack hochgehoben: schepper, schepper. das fach mit dem ipod war offen. alles anderen unwichtigen dinge hab ich wieder vom boden auflesen koennen, nur den ipod hab ich nicht gefunden. bin vom nachbarabteil aus noch mal auf dem boden rumgerutscht (war nicht wirklich prickelnd) bis mir klar war: der ipost ist weg! hab erst mal nen aufstand geprobt und geschimpft wie ein rohrspatz. da sitze ich daheim stundenlang vorm pc umd alles auf dieses bloede teil zu spielen, und die klaun ihn einfach. so was! wut/schrei und heultattacken haben sich nach 30 minuten wieder gelegt. :-) wahrscheinlich wurde er eh schon am bahnhof geklaut und ich haette nicht so dumm sein duerfen ihn in die aussentasche meines rucksacks zu stecken. selbst schuld! hab eh noch 5 dicke buecher zum lesen dabei, die nehmen eine menge platz weg und sind schwer. ausserdem bringt mir uli meinen neuen ipod am 8 dezember mit nach thailand. :-) alles ist gut! 8 stunden spaeter sassen wir immer noch mit 2 cm abstand zum nachbarn auf den immer haertet werdenden holzbaenken. ich war kurz vor einem amoklauf. zum glueck sind um 6 uhr morgens ueber die haelfte der passagiere ausgestiegen. tina und ich haben mal gleich die chance ergriffen und sind eine etage hoeher ins gepaeckfach gekrabbelt um uns hinlegen zu koennen. es war nicht bequem, aber wenigstens hatten wir mal platz uns hinzulegen und rumzudrehen. 6 stunden spaeter (gefuehlte 20) waren wir endlich (fast) am ziel. aber dafuer war die zugfahrt billig. 10 euro fuer 4 personen. noch mal ne stunde taxi fahre. als "entlohnung" hatten wir uns ein schoenes hotel rausgesucht. es gibt dinge auf der welt die man mal erlebt haben sollte, aber braucht sie gewiss kein zweites mal mehr..... :-)

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Eingestellt von franksi 18.11.2008 10:38 PM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (1)

indien teil 2: on the road

sunny 30 °C

erster stop: mamalapuram, ein kleines gemuetliches staedtchen am meer. sigthseeing, essen, und natuerlich shoppen. wir haben nichts verlernt, wobei das handeln bei mir noch ein bisserl ausbaufaehig ist. im land des ayurveda ist es natuerlich plicht sich alle paar tage eine massage geben zu lassen. wir waren von anfang an ein gut eingespieltes team und haben uns des oefteren gefragt ob wir wirklich das erste mal zusammen unterwegs sind. didi und tina haben shoppingmaessig gleich mal so richtig zugeschalgen und fuer ein paar hundert euros und killos buddhas von den steinmetzen gekauft. da kann ich nur sagen: gute reise.... :-) keine panik didi, sie kommen bestimmt an. fragt sich nur ob sie die noch imaginaere terrasse von tina aushalten und wie sie in deinen garten kommen. ich lass mich mal ueberraschen wenn ich wieder in deutschland aufschlage.
weiter gings nach pondicherry, ehemalige portugiesische kolonialstadt. fuer indische verhaeltnisse sehr sauber und alles ganz entspannt. sightseeing, shoppen, massage und fuer 10 euro inklusive wein lecker essen gehen. that's life! kommentar des kellners als wie um die ecke kamen: " wollen sie nur schaun?" nein, wir wollen hier was essen, auch wenn wir nicht so aussen.... danke fuers gespraech!!! :-)
kalte duschen, kein strom (zum glueck wird hier mit gas gekocht), kein wasser (vielleicht haetten wir den vorhanden eimer in der dusche DOCH mal vorsichtshalber fuellen soll...), zaehneputzen mit stirnlampe... ein rucksackurlaub ist und bleibt halt spannend. dafuer kann man in indien shoppen gehen und laesst sich spaeter alles ins hotel bringen, ohne sich den ganzen tag abschleppen zu muessen. sehr genial!
"uroville, ein experiment internationalen zusammenlebens, in dem menschen abseits aller glaubensrichtungen , politischen gesinnungen und nationalitaeten in frieden und fortwaehrender harmonie leben koennen. " so viel zum urspruenglichen plan und der theorie. in wirklichkeit klappt das alles natuerlich nicht immer so reibungslos und es gibt auch dort streitereien. trotzdem liegt eine friedliche atmosphaere ueber auroville. durch die oekologische selbstversorgung und die meditativen einrichtungen laesst es sich meistens bestimmt entspannter leben wie in unserer hektischen gesellschaft. die goldene kugel ist das mediationszentrum, sah echt abgefahren aus.
next stop: chidabaram, eine der groessten tempelanlagen indiens. alleine schon die vier eingangstore sind riesig und fuer tamil nadu typisch bunt bemalt. gerade abends herrscht in den offenen und mit weichem licht beleuchteten tempeln eine ganz besondere stimmung.
mit den haenden essen, barfuss duch die tempel laufen, beim schlange stehen den vorder - und hintermann spueren und riechen, hier ist nichts steril und abgeschirmt, man ist immer mittendrin und einer der sinne ist immer ge- oder ueberfordert (meist der geruchssinn...).
weiter gings nach tiruvannamalai. einstuendiger spaziergang von den tempelanlagen zu einem ashram. bei 35 grad und hoher luftfreuchtigkeit nicht immer ein vergnuegen, aber der ausblick hat uns entschaedigt. das an der ostkueste um dieses jahreszeit noch monsun herrscht ist uns bei der reiseplanung wohl entgangen... jeden tag haben sich mindestens einmal am tag die schleusen geoeffnet. die hitze und die schuelle haben das reisen schon ein bisserl anstrengend gemacht, goa war in der hinsicht viel entspannter.

p.s.: wer mir seine adresse schickt, bekommt auch irgendwann eine postkarte....

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die typischen bunten tempel von tamil nadu
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das essen auf der strasse ist immer noch am besten!
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mamallapuram
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das gepaeck wurde nicht weniger....
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tempelwagen
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damit ihr nicht ganz vergesst wie ich aussehe...
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muellentsorgung auf indisch...

Eingestellt von franksi 18.11.2008 6:13 AM Archiviert in Backpacking | Indien Kommentare (0)

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