Reise blog von Travellerspoint

Kambodscha

why do u like backpacking....? live on stage: silvia

sunny 35 °C

ich lasse mich nicht gerne fotografieren, ich hasse kameras und ueberhaupt mag ich es nicht vor mehr als 3 leuten zu sprechen! das war einmal.... ab einem bestimmten punkt der reise habe ich beschlossen mich gerne fotografieren zu lassen und fotogen zu sein. das funktioniert seitdem meistens ganz gut. ok, ein paar ausrutscher waren noch dabei, aber die wurden gleich wieder geloescht. :-)
phnom penh. ich sitze nichtsanhnend am see und wollte mir den sonnenuntergang anschaun, da rennen zwei jungs mit kamera und mikro durch die gegend. zwei deutsche die eine reportage uebers rucksackreisen machen. aha. macht ihr mal, hab ich mir gedacht..... der sonnenuntergang war traumhaft schoen, die leute aussenrum super nett, und unsere runde wurde immer groesser.
"warum mit dem rucksack reisen...?" war die grundfrage der doku. hm, gute frage. genau an dem punkt war ich in den letzten tagen auch schon oefters gewesen. was mach ich hier eigneltich....? :-) bin mit den jungs ins gespraech gekommen und wir haben ein bisserl ueber den sinn philosophiert. he, koennen wir dich auch interviewen...? hm, um ehrlich zu sein: so prickelnd fand ich die idee erst mal nicht.... aber machnmal muss man sich den heruasforderungen des lebens stellen, um sich hinterher auf die schulter klopfen zu koennen und festzustellen das es nicht schlimm war, im gegenteil: es hat spass gemacht. :-) gesagt, getan. also hab ich meinen senf zum thema "was mache ich hier eigetnlich...?" abgegeben und mir seitdem viele gedanken darueber gemacht. hier eine kleine zusammenfassung:

wie oft hoert ihr daheim die saetze: ich MUSS (ich kann dieses wort nicht mehr hoeren. wenn ueberhaupt DARF ich....) ich hab keine zeit.... schnell, schnell, schnell.... mach das so. du solltest das nicht, oder jenes nicht. oder was auch immer. mussen, hoeher, schneller, weiter, hetzen und dazu meistens noch regend und kaltes wetter.
auf reisen geht das alles anders. es kommt wie es kommt, und das ist auch gut so. der bus faehrt wenn er da ist, und nicht wann es im fahrplan steht. selbst der best ausgekluegelste plan aendert sich schon am ersten tag, und tut das auch weiterhin. erwarte das unerwartete, lass dich treiben und geniesse das leben. man trifft viele menschen der unterschiedlichsten nationalitaet und wird dadurch auch mit dem "bild" der deutschen konfrontiert und damit auch mit sich selbst.

kurzum: die welt mit dem rucksack zu bereisen ist eine bereicherung, fuer mich jedenfalls. manche menschen haben ein eingebautes reisegen, die anderen nicht. wer es hat, wird sein leben lang von fernweh und der sehnsucht nach entlegenen plaetzen in sich spueren. wer es nicht hat, wird heimat geniessen. es gibt kein richtig oder falsch, gut oder schlecht. einfach nur ein aktzeptieren wie und was man ist. ich habe glaube ich beides geerbet. das reisegen von meiner mama, und das bodenstaendige und heimatverbundene von meinem papa. ich reise fuer mein leben gerne, komme aber genauso gerne wieder nach hause. mal schaun wie das noch endet.... :-)

bin schon gespannt wann die reportage aus hamburg fertig geschnitten ist.

sonnige gruesse von perhentians islands in malaysia
silvia

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Eingestellt von franksi 5:36 AM Archiviert in Backpacking | Kambodscha Kommentare (0)

drifting in kambodscha....

sunny 35 °C

von phnom penh aus gings mit dem bus nach kampot. 3 stunden asiatische zeit, 6 stunden europaeische zeit, zwischendurch noch eine kleine reifenpanne. aber was bedeutet schon zeit....? eigenltich bin ich nach kampot gefahren um mir eine geisterstadt in den bergen anzuschaun. leider war die strasse dorthin gesperrt, doof! aber zum glueck gibt es ja immer einen plan b. dafuer bin ich ja bekannt. :-) hab dann mit den zwei deutschen jungs die ich in phnom penh kennengelernt habe eine mopedtour gemacht. alles ganz entspannt, schoene landschaft, nur das meer war leider ein bisserl dreckig gewesen. aber ich will ja nicht ueberpingelig sein. massage by blind. ich kann euch sagen; das was sie nicht sehen, machen sie mit druecken weg... bin ein paar mal fast von der liege gesprungen... womit ich mir sonst so die zeit vertrieben habe: keine ahnung, auf jeden fall war ich jeden tag ueberrascht das die sonne auf einmal weg war. :-)
auf einmal hat jeder von rabbit island gesprochen, naja, warum nicht? ein bisserl strand und sonne kann ja nicht schaden. so viel zum thema driften. ich wurde sozusagen von anderen bewegt, ich selbst war einfach nur plan und ziellos.... kommentar von meinem schwesterherz am telefon (hab ihr gesagt das ich mittlerweile neben total entspannt auch planlos geworden bin): noch entspannter....???!!! oh ja, ihr werdet euch noch wundern wenn ich wieder daheim bin.

rabbit island: ein traum! ein paar ganz einfache bambushuetten, das mittagessen ist frei herumgelaufen (sobald jemand haehnchen bestellt hat ging es an den kaefig und es wurde ganz frisch geschlachtet...), der plumpsklo war 100 meter hinter den huetten, das meer pisswarm (sorry fuer den ausdruck) und total flach, das war wie in der badewanne, fast keine touris, traumhafte ruhe. wollt ihr mehr wissen oder seid ihr jetzt schon neidisch....?

zurueck in kampot bin ich abends mit den jungs (deutsch/israelisch) in ne kambodschanische disco gegangen. sensationell! hab mich selten besser beim zuschaun amuesiert!

weiter zum naechsten strand: shinakouville und bamboo island. ausser meinem kleinen haengemattenunfall gibt es nicht viel zu berichten. es war ein fach super schoen und entspannend. das wasser hatte wieder badewannentemperatur und war total flach. that's life!!!!

ich war im endeffekt fast 4 wochen in kambodscha. wie das passieren konnte weiss ich selbst nicht, die zeit ist einfach so verflogen... aber abschliessend kann ich sagen: schee wars. :-)

rabbit island

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meine huette
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mein "bett"..... :-)
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deutsch israelische freundschaft
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das auf meinem kopf ist ne israelische militaerkappe....

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zu dem bild gibt es noch ne extra story.... :-)

bamboo island
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warum musste das bloede teil auch ein loch haben....? :-)

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beim zweiten anlauf ging es dann ein bisserl besser!

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Eingestellt von franksi 3:16 AM Archiviert in Backpacking | Kambodscha Kommentare (0)

kambodscha: Phnom Penh

sunny 36 °C

ausgetempelt und erschoepft von der hitze ging es per boot weiter nach phnom penh, der hauptstadt kambodschas. 6 stunden gemuetlich ueber einen see schippern, inkl. sightseeing: schwimmende hausboote, alles ganz entspannt. mein 3 usd zimmer in phnom penh war der hammer. das bett war 1.60m lang + 2cm luft bis zur wand, und das gleich auf drei seiten. es hat ab und zu halt doch vorteile wenn man so klein ist. :-)
phnom penh ist mit sicherheit keine schoene stadt, aber mir hats super gut gefallen und ich hab mich dort wohl gefuehlt.
das kleine kinderdorf war natuerlich eins der highlights. die kleine auf dem foto haette ich am liebsten mitgenommen. sie ist mir die ganze zeit nicht von der seite gewichen und hat mir den tollen stern auf dem foto gebastelt. aber am liebsten hab ich natuerlich "meine" buben um mich. luca / paulo, ich freu mich schon auf den 16 april!!! :-)
ausser den kinderdoerfern gabs es noch ganz viele andere soziale projekte. restaurants in denen strassenkinder ausgebildet werden, geschaefte mit schnickschnack (shoppen fuer einen guten zweck: das macht dann gleich doppelt so viel spass)!!!
das nationalmuseum war super interessant, steinskulpturen aus verschiedenen epochen + ein typisch asiatisches gebaeude. ausserdem gab es an jeder ecke schoene tempel. aber um ehrlich zu sein hab ich mir nur einen angeschaut... wie gesagt, nach 7 tagen angkor wat hat es sich ausgetempelt und das grundprinzip der bauweise hatte ich verstanden. :-)
royal palace: als koenig lebte es sich damals nicht schlecht...
die traurigen seiten von phnom penh: khmer rouge. eine unvorstellbare tragoedie! ich hab ein buch darueber gelesen und den film "killing fields" gesehen. aber nichts kann einen wirklich darauf vorbereiten wenn man in den killing fields und im s21 gefaegnis steht. ein volk das sich selber zu grunde richtet, mit einer brutalitaet die mir an dem tag des oefteren die traenen in die augen haben schiessen lassen. ich habe keine bilder gemacht, es war zu grausam. bei den killing fields haben sie einen turm gebaut. inhalt: skelette und totenschaedel von hunderten von menschen. s21 gefaengnis: ehemals eine schule die zu einem gefaegnis umgebaut wurde. die klassenzimmer wurden in 2x1 meter "grosse" zellen abgeteilt. ich hab mich in eine reingestellt und hab nach 2 sekunden schon zustaende bekommen. jeder gefangene wurde fotografiert: vor der folter (mit weit aufgerissenen todesangsterfuellten augen), nach der folter, und die toten. in jedem zimmer bilder, bilder, bilder. auch die foltermethoden wurden gezeigt. khmer rouge war nicht mehr laenger ein kapitel im geschichtsbuch, sondern hat fuer mich ein gesicht bekommen. besser gesagt hunderte von gesichtern, und jedes augenpaar hat eine traurige geschichte erzaehlt.

gedanken ueber den krieg:
jeder krieg ist unmenschlich, jeder krieg artet in massaker aus. auge um auge, zahn um zahn. die spirale der gewalt dreht sich immer schneller, die menschen werden zu bestien und sind nur noch von angst vor dem feind erfuellt. das gehirn abgeschaltet, die menschlichkeit abgelegt, uebrig bleibt der ueberlebenswille, koste es was es wolle (auch den tod von anderen in kauf nehmend). kurzum: der mensch wird zur bestie!
zwei touris haben sich unterhalten: "diese kambodschaner: bestien!"
wir sollten nicht so hochnaesig sein. es bedarf nur einer guten propaganda, ein paar die anfangen und schon rollt eine welle von gewalt ueber einen hinweg. jeder der sich dagegen stellt, wird niedergewalzt. wenn nur noch der ueberlebenswille uebrig ist, macht man einfach mit.... deswegen sollte man es nie soweit kommen lassen: MAKE PEACE NO WAR!!!!

love & light
silvia

haette ich fast vergessen: am 15 april fliege ich von singapore zurueck nach good old germany. hab letzte woche meinen rueckflug gebucht. "nur" noch 5 wochen, der countdown laeuft. es fuehlt sich jetzt auf einmal alles wie urlaub an, und nicht mehr wie reisen... die weltenbummler unter uns werden den satz verstehen. :-)
am freitag fliege ich vom norden thailands nach kuala lumpur, malaysia. werde dann von strand zu strand tingeln und mir die zeit mit lesen und yoga vertreiben! :-)

floating villages
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phnom penh
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kinderdorf in phnom penh
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Eingestellt von franksi 2:30 AM Archiviert in Backpacking | Kambodscha Kommentare (0)

angkor wat

sunny 35 °C

angkor wat, der einzigste fixpunkt auf meiner asientour.
jetzt kann ich endlich sagen: seen it, done it, thank you! :-)

die ankunft in kambodscha war mal wieder spannend: taxifahrer zum abgewoehnen! weisst du wo das hostel ist? ja. sicher? ja. wirklich sicher? ja. 2 minuten spaeter: hm, weiss nicht genau wo es ist.... ok, ich zeig es dir auf der karte. 2 minuten spaeter: das gibt es nicht mehr! aaaahhhhhh, ich bin es leid! mit leiser aber bestimmter stimme hab ich ihm zu verstehen gegeben das ich das nicht witzig finde. im endeffekt bin ich dann doch dort gelandet wo ich hinwollte und er ist mir hinterhergerannt und hat sich fuerchterlich aufgeregt. ich bin ein mann! das er nicht angefangen hat mit den faeusten auf seiner brust zu trommeln wie ein affe hat mich echt gewundert... (in asien als mann von einer frau zurechtgewiesen zu werden ist halt nicht alltaeglich....) auch wenn er ein kleines gruenes maennchen gewesen waere haette es fuer mich keinen unterschied gemacht. egal, bin in einem netten guesthouse gelandet. :-)

7 tagespass angkor wat: die volle droehnung.... (wobei es bestimmt einige gab die in 3 tagen mehr gesehen haben als ich in 7....) :-) die ersten zwei tage war ich zu fuss unterwegs und bin bei ueber 30 grad des oefteren ganz schoen ins schwitzen gekommen. treppen hoch, treppen runter, weiter zum naechsten tempel, ganz schoen anstrengend.
angkor wat. was soll ich sagen: imposant, schoen, gross, aber leider auch uebervoll mit touris
angkor thom. s.o. + riesige steingesichter mit traumhaft schoenen und entspannten gesichtszuegen
sonnenaufgang angkor wat. 4:30 hat der wekcer gescheppert, aua!!!! um 5 stand ich dann vorm guesthouse um festzustellen das sie vergessen haben meinen motorradfahrer zu organisieren. I was not amused! 5 uhr morgens, total verschlafen und ohne kaffee musste ich erst mal rumrennen und mir ein tuc tuc organisieren.... habs erstaunlicherweise auf die reihe bekommen. :-) wie erwartet war es uebervoll um den see herum, und es hiess jetzt erst mal warten. nachdem die morgenroete vorueber war und es so langsam hell wurde, sind die meistens leute verschwunden und haben so das beste verpasst. die sonne kam so langsam ueber angkor wat hoch. es war ein traum und die ganzen "strapazen" haben haben sich gelohnt. hab aber beschlossen das es genug aufregung fuer einen tag war und hab mich nach dem fruehstueck erst noch mal ins bett gelegt. bin echt ne richtig faule sock geworden, aber das hab ich mir auch mal verdient! :-)

ta phrom. mitten in den tempelanlagen wachsen riesige baeume, die wurzeln verschlungen mit den mauern. ein echtes highlight!

legends of angkor. ein musical mitten in den ruinen von angkor. die ruinen sahen angestrahlt noch imposanter aus und die tanzvorfuehrungen waren toll. ein schoenes abendprogramm. :-)

da ich mir ja 7 tage zeit genommen habe, war ich auch in kleinen tempeln abseits des massentourismus. einige tempel hatte ich dabei ganz fuer mich alleine. es waren nicht die groessten und eindrucksvollsten, aber fuer mich die schoensten und ruhigsten momente.

am letzten tempeltag ging es dann zum beantey srei tempel. fuer mich der schoenste, weil er am besten erhalten ist und ganz viele feine verzierungen hat. wenn man sich vorstellt das alle tempel mal so verziert waren, unglaublich!

zwischenstop im landminenmuseum. es wird vermutet das sich noch immer zw. 3 und 6 millionen minen im land befinden. wandern in der wildnis sollte man sich hier also gut ueberlegen....

fazit: ich bin froh es gesehen zu haben, aber ueberwaeltigt war ich nicht. irgendwie hat mir hier ein bisserl die atmosphaere gefehlt, hatte kein "hampifeeling" und das publikum war irgendwie auch anders als in indien. massentourismus pur. ausserdem war ich fuers erste erst mal ausgetempelt!!!

bin gerade im norden von thailand, chiang mai. traumhaft schoen hier. habe mit yoga angefange, morgen gehts zum kochkurs, naechste woche fuer 3 tage ins kloster, danach elefantencamp, trekking, goldenes dreieck burma/laos/thailand, usw..... bin hier echt gut beschaeftigt.... :-)

liebe gruesse
silvia

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sonnenaufgang in angkor wat
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legends of angkor
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"spielplatz"
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"tankstelle"
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minenmuseum, es wird vermutet das sich noch 3-6 millionen minen im boden befinden....L1030704.jpg
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Eingestellt von franksi 3:30 AM Archiviert in Backpacking | Kambodscha Kommentare (1)

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