Reise blog von Travellerspoint

Backpacking

paradise continued.....

sunny 35 °C

kleiner einblick ins inselleben:

dusche: nur kaltes wasser
flip flops brauche nur um im dive shop aufs plumpsklo zu gehen, mit dem ergebnis das ich schon gefuehlte 5 cm. hornhaut an den fuessen habe. karin: ich hoffe wir finden noch einen termin bevor du nach indien fliegst. meine fuesse werden es dir danken. :-)
strom gibts von 19 uhr bis 7 uhr morgens
internet: funktioniert, aber je nach tagesform mal langsamer oder auch mal ein bisserl schneller
hier gibt es keine strassen, demnach auch keine autos, fahrraeder (anette, so komme ich wenigstens nicht in versuchung eine fahrradtour zu machen....), einzigstes verkehrsmittel: boote
es gibt nur einen jungletrail auf die andere seite der insel, und selbst den gehe ich mittlerweile ohne schuhe
sie erzaehlen mir zwar immer von schlangen und skorpionen, aber bis vor zwei tagen hab ich noch keine entdeckt. bis vor zwei tagen... sitze nichtsahnend im dive shop und da laeuft einer mit ner schlange in der hand auf mich zu. naja, was soll ich sagen, hab erst ml nen satz in den shop gemacht und hatte wohl auch etwas erweiterte pupillen und einen "leicht" beschleunigten herzschlag. uff, auf sowas war ich am fruehen morgen geistig und moralisch nicht eingestellt.... danach bin ich noch mal erschrocken weil der nette junge mann in meiner hotelanlage arbeitet und ich gar nicht wissen will wo er diese schlange gefunden hat. ich hoffe er wird es mir nie erzaehlen....
was ich vermisse: einen latte macchiato oder guten espresso, eine gescheite waschmaschine aus der die klamotten sauber und wohlriechend wieder herauskommen..... zwischendurch wird erst mal alles 2-3 mal mit gallseife gewaschen, aber auch das macht es nicht wirklich besser....
was ich natuerlich am meisten vermisse sind meine familie und meine freunde. gute gespraeche und menschen um mich herum die mich verstehen (auch ohne viele worte) und so akzeptieren wie ich bin. deutschland vermisse ich nicht, nicht den ort, nur die menschen die dort sind. wenn die menschen mich besuchen wuerden, waere mein seltenes heimweh auch weg.
in deutschland ist mir immer alles zu eng und zu durchorganisiert. wenn ich unterwegs bin merke ich aber erst mal wie deutsch ich doch bin und es nervt mich das hier alles so chaotisch, kompliziert und unorganisiert ist....
gestern habe ich das erste mal meine kamera herausgeholt. warum? hm, manchmal sind die momente, die wir nicht bildlich festhalten in unserem herzen agespeichert, weil sie sonst verloren waeren. also passen wir besser auf sie auf, als wenn wir sie in unserem computer ablegen oder im fotoalum abheften.
die andere seite der insel: long beach ---> party beach
der einzigste wermutstropfen: dieses elektronische house, techno oder wie auch immer man dieses geschrubbe nennen mag, das ist nicht so meine welt. aber mit ein bisserl wodka laesst sich auch das ertragen. meine lieblingsbar: safety stop, kleine niedriege tische, strohmatten auf dem boden, sich einfach an strand legen, das rauscen der wellen geniessen und in den sternenhimel schaun. ab und zu fallen die safety stops etwas laenger als die ueblichen 3 minuten aus.... eher 3 stunden, oder so aehnlich, abhaengig von der tagesform....

hab gestern ein schoenes lied gehoert:
verschenkte tage sind gewonnene zeit.....
die welt ist grenzenlos, lass deine grenzen los.....

finde das ist ein schoens schlusswort fuer heute :-)

lg
silvia

hab doch noch ein paar aktuelle bilder gefunden!

mein "arbeitsplatz"......
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:-)
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Eingestellt von franksi 9:18 PM Archiviert in Backpacking | Malaysia Kommentare (0)

back in paradise!!!!!

sunny 35 °C

ja, ich bin wirklich schreibfaul geworden. Hatte weder lust noch zeit zum schreiben. jetzt sitze ich hier und weiss gar nicht mehr wo ich anfangen soll...

der abschied war dieses mal gar kein richtiger, da 3 ½ monate und ein schon gebuchtes rueckflugticket sich fuer mich nicht wirklich als reisen anfuehlen. Wie schon gesagt, reisen ist ein planloses dahindriften, urlaub eine festgelegte zeit.

Fft – Singapore, 12 stunden, taxi, hotel, einchecken, versuchen zu schlafen.... 2 uhr , 3 uhr, 4 uhr, hm, so langsam waere es angebracht mal einzuchlafen. Um 7 war es dann soweit, mit dem ergebnis das ich den halben tag verschlafen habe und noch 1 1/2 wochen mit meinem jetlag zu kaempfen hatte. aber gut, das gehoert irgendwie dazu. schnell noch ein paar einkaeufe erledigen und ab zum bahnhof. 14 stunden nachtzug nach malaysia. eigenes bett, inkl. sauberes bettwaesche, kissen und eine halbwegs ertragbare klimaanlage. exkurs: zuege und busse mit klimaanlage in tropischen laendern: hoelle!!! die ersten 15 minuen sind super angeneh um runterzukuehlen, danach wird man einfch nur schockgefrostet. leggins, lange hose, socken, pulli, schal komplett um den kopf gewickelt, sarong als bettdecke, kurzum: alles was der rucksack hergibt einmal um den koerper gewickelt und doch halb erfroren. sinn der uebung: keine ahnung, selbst die einheimischen bescheren sich ab und zu. das logische und organisatorische typisch deutsche denken: bitte nicht mit in den flieger nehmen, schoen daheim lassen. :)
dieses mal lief auf jeden fall alles glatt (das letzte mal hab ich es ja geschafft meinen zug zu verpassen...). taxi an die kueste, fruehstueck, 30 minuten bootstour und schon war ich wieder im paradies. am zweiten tag hab ich sogar wieder meinen bungalow mit meerblick bekommen. perfekt!

plan a: meinen divemaster machen, dauer: 6-8 wochen. damit darf man dann zertifizierte taucher fuehren. naechste stufe waere dann tauchlehrer, was dann nur noch 2 wochen dauert. aber zuvor ging es erst mal an den advanced und rescue kurs. der erste kurs war easy, aber es kamen auch die ersten zweifel auf. schaffe ich das? will ich das? ja, nein, vielleicht, vielleicht auch nicht.... eins meiner neuen lieblingswoerter: whatever (was auch immer). plan b: ich mache noch meinen rescue kurs, dann ab nach bali. aber erst mal ein bisserl entspannen. aus dem entspannen wurde erst mal faulheit, und den rescue kurs hab ich tag fuer tag aufgeschoben.... irgendwann wurde mir die entscheidung einfach abgenommen: es haben sich ein paar leute angemeldet und mir wurde dann auch gleich das buch inkl. anmeldeformular in die hand gedrueckt. naja, dann schaun mer mal. was soll ich sagen: es war echt harte arbeit, aber auch umso mehr fun. 8 stunden erste hilfe kurs + buch lesen und test schreiben. rescue diver: noch mal ein 200 seiten buch, test schreiben + 5x je 3 stunden im wasser. mit tauchen hatte es recht wenig zu tun, eher wie bekomme ich einen bewusstlosen taucher an die oberflaeche und sicher an den strand. kopfe aus dem wasser halten, fuer zwei strampeln, alle 5 sekunden mund zu mund beatmung, tauchzeug ausziehen, an den strand schleppen.. ich kann euch sagen: wir waren nach 3 tagen ganz schoen geplaettet! was uns aber nicht davon abgehalten hat unseren bestanden kurs ausgiebig zu feiern, bis 4 uhr morgens. :-) jaja, die tage danach werden mit gestzerem alter irgendwie nicht leichter... aber egal, je groesser der kater, desto besser die party.
vor dem kurs hatte ich ja mit dem divemaster ageschlossen, danach hab ich mich doch entschieden weiterzumachen....
mehr dazu im naechsten bericht!

lg aus dem sonnigen paradies
silvia

wo genau das paradies zu finden ist: ostkueste malaysias, ganz oben in der naehe der thailaendischen grenze.

bestandener rescue diver: es war eine lange nacht.... :-)
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hier noch mal die bilder vom letzten mal..... es hat sich in der zwischenzeit nicht geaendert! :-)
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mein lieblingsplatz: die haengmatte auf der veranda meines bungalows
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Eingestellt von franksi 8:42 PM Archiviert in Backpacking | Malaysia Kommentare (0)

why do u like backpacking....? live on stage: silvia

sunny 35 °C

ich lasse mich nicht gerne fotografieren, ich hasse kameras und ueberhaupt mag ich es nicht vor mehr als 3 leuten zu sprechen! das war einmal.... ab einem bestimmten punkt der reise habe ich beschlossen mich gerne fotografieren zu lassen und fotogen zu sein. das funktioniert seitdem meistens ganz gut. ok, ein paar ausrutscher waren noch dabei, aber die wurden gleich wieder geloescht. :-)
phnom penh. ich sitze nichtsanhnend am see und wollte mir den sonnenuntergang anschaun, da rennen zwei jungs mit kamera und mikro durch die gegend. zwei deutsche die eine reportage uebers rucksackreisen machen. aha. macht ihr mal, hab ich mir gedacht..... der sonnenuntergang war traumhaft schoen, die leute aussenrum super nett, und unsere runde wurde immer groesser.
"warum mit dem rucksack reisen...?" war die grundfrage der doku. hm, gute frage. genau an dem punkt war ich in den letzten tagen auch schon oefters gewesen. was mach ich hier eigneltich....? :-) bin mit den jungs ins gespraech gekommen und wir haben ein bisserl ueber den sinn philosophiert. he, koennen wir dich auch interviewen...? hm, um ehrlich zu sein: so prickelnd fand ich die idee erst mal nicht.... aber machnmal muss man sich den heruasforderungen des lebens stellen, um sich hinterher auf die schulter klopfen zu koennen und festzustellen das es nicht schlimm war, im gegenteil: es hat spass gemacht. :-) gesagt, getan. also hab ich meinen senf zum thema "was mache ich hier eigetnlich...?" abgegeben und mir seitdem viele gedanken darueber gemacht. hier eine kleine zusammenfassung:

wie oft hoert ihr daheim die saetze: ich MUSS (ich kann dieses wort nicht mehr hoeren. wenn ueberhaupt DARF ich....) ich hab keine zeit.... schnell, schnell, schnell.... mach das so. du solltest das nicht, oder jenes nicht. oder was auch immer. mussen, hoeher, schneller, weiter, hetzen und dazu meistens noch regend und kaltes wetter.
auf reisen geht das alles anders. es kommt wie es kommt, und das ist auch gut so. der bus faehrt wenn er da ist, und nicht wann es im fahrplan steht. selbst der best ausgekluegelste plan aendert sich schon am ersten tag, und tut das auch weiterhin. erwarte das unerwartete, lass dich treiben und geniesse das leben. man trifft viele menschen der unterschiedlichsten nationalitaet und wird dadurch auch mit dem "bild" der deutschen konfrontiert und damit auch mit sich selbst.

kurzum: die welt mit dem rucksack zu bereisen ist eine bereicherung, fuer mich jedenfalls. manche menschen haben ein eingebautes reisegen, die anderen nicht. wer es hat, wird sein leben lang von fernweh und der sehnsucht nach entlegenen plaetzen in sich spueren. wer es nicht hat, wird heimat geniessen. es gibt kein richtig oder falsch, gut oder schlecht. einfach nur ein aktzeptieren wie und was man ist. ich habe glaube ich beides geerbet. das reisegen von meiner mama, und das bodenstaendige und heimatverbundene von meinem papa. ich reise fuer mein leben gerne, komme aber genauso gerne wieder nach hause. mal schaun wie das noch endet.... :-)

bin schon gespannt wann die reportage aus hamburg fertig geschnitten ist.

sonnige gruesse von perhentians islands in malaysia
silvia

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Eingestellt von franksi 5:36 AM Archiviert in Backpacking | Kambodscha Kommentare (0)

das beste zum schluss: mein inselparadies in malaysia

sunny 35 °C

erst mal was zum lachen....., oder ein paar gute gruende warum es zeit ist mal wieder nach hause zu kommen.

1. mein sogenannter "kosmetikbeutel" beinhaltet noch schaetzungsweise 10 teile, wobei dabei schon die zahnbuerste mitgerechnet ist... das waere selbst fuer eine 18 jaehrige nur noch ein ueberlebenspaket, aber fuer ne ueber 30 jaehrige auf die dauer nicht tragbar.

2. die meisten menschen wollen immer das, was sie nicht haben. europaer - weiss - stundenlanges bruzeln in der sonne um braun zu werden. asiaten - braun - bleichcreme um die haut heller zu machen. ich haette vorher nicht gedacht das es mal eine heruasforderung fuer mich sein koennte eine (besser gesagt IRGENDEINE) pampe fuer mein gesicht zu besorgen. schliesslich will ich ja nicht meine gesichtsbraeune durch so einen bleachingmist wieder zunichte machen. nach 15 endloslangen minuten hatte ich ein toepfchen entdeckt das nicht den zusatz bleaching enthielt und hab zugeschlagen. am naechsten tag hab ich mir das zeug ins gesicht geschmiert und bin ins bett gefallen. zweiter anlauf: hm, irgendwie riecht das zeug komisch, hat ne komische konsistenz, aber irgendwie kommt es mir auch bekannt vor. ohhhhhh. hab erst mal nen lachanfall bekommen. fr. frank hat sich ein creme make up gekauft und als nachtcreme ins gesicht geschmiert. herzlichen gleuckwunsch!!!! zu meiner verteidigung: hatte zu diesem zeitpunkt seit 6 monaten kein make up mehr in der hand gehabt. ok, es wird so langsam wohl doch zeit nach hause zu gehen. :-)

mein PARADIES. schaut euch die bilder an, sie sprechen fuer sich. die schoenen fuesse vor dem tollen blauen meer gehoeren zu mir (sie sind nur so schwarz wegen dem grellen gegenlicht!!!) und liegen auf dem gelaender "meiner" terrasse. aussentemperatur: 30 grad, wassertemperatur: 30 grad. sozusagen eine riesengrosse badewanne direkt vor der tuer. wer braucht schon das meer zum abkuehlen...? ich auf jeden fall nicht. :-) plan a war eine woche auf der insel zu bleiben und dann zu naechsten insel zu fahren. plan b: bis zum bitteren ende.... mein tagesablauf: yoga, 5 meter ins naechste cafe laufen, fruehstueck in der haengematte (das einzigste was ich an "materiellem" zeug vermisse: meine tolle haengematte in der wohnung) mit blick aufs meer, 5 meter weiterlaufen zur tauchbasis, happy bubbles, lesen, sonnen, schwimmen und einfach mal die seele baumeln lassen. ich war "muede" vom reisen. leute kennenlernen, lebensgeschichte erzaehlen, sich aneinander gewoehnen, und dann hiess es meistens auch schon wieder abschied nehmen.... wollte einfach nur meine ruhe haben und die letzten tage geniessen. was ist daraus geworden, hab ganz tolle menschen kennengelernt, mich an sie gewoehnt und beim tschuess sagen fast geheult. meine plaene haben schon immer gut funktioniert. aber ich sehe es lieber anders rum: es ist ein geschenk wenn man flexibel ist. :-)
tauchen. kommentar von einer lieben freundin: du und tauchen, haha! ja, konnte es irgendwie selbst nicht so ganz glauben. fuer alle die noch nie mit mir am meer waren: normalerweise gehe ich nur bis zum bauchnabel ins meer und bekomme panikattacken wenn ich feststelle das sich kein fester boden mehr unter meinen fuessen befindet... meinen ersten schnorchelversuch hab ich im alter von 32 jahren unternommen. oh je! mein neffe hat mich ueberredet, und mein ehrgeiz mich dazu gebracht es so lange zu probieren bis es funktioniert hat. hab ich mich dumm angestellt..... aber geht nicht, gibts nicht. also hab ich mir die nase zugehalten, kopf unter wasser und danach krampfhaft versucht die pressatmung unter kontrolle zu bekommen. irgendwie hat es dann irgendwann mal so halbwegs funktionert, aber ein freund vom schnorcheln werde ich trotzdem nicht werden. egal, auf jeden fall hatte ich dadurch erst mal die grundlage fuers atmen beim tauchen bekommen. die ersten vier tauchgaenge sind irgendwie nicht so pirckelnd, da man erst mal eine ganze litanei an uebungen ueber sich ergehen lassen muss. maske fluten, maske ausblasen, AETZEND!!! aber wie bei vielem, uebung macht den meister. mein erster aufstieg war mal wieder typisch fuer mich. bin ja eine bekennende faule socke, und versuch mir mein leben immer so einfach und stressfrei wie moeglich zu gestalten. wie geht es am schnellsten und stressfreisten nach oben: richtig, luft in den bcd fuellen. bei diesem satz hat sich jedem taucher jetzt wahrscheinlich der magen rumgedreht!!!:-) fuer alle nichttaucher: das sollte man NIE machen. ab einer bestimmten tiefe wird das echt gefaehrlich. notaufstieg: bis zur oberflaeche ging alles gut, dann hab ich mich mal wieder zu wenig bewegt, bin untergetaucht, wasser geschluckt, hochgeschossen, war zu doof oder langsam mein jacket manuell aufzublasen, wieder unter wasser, wieder wasser schlucken, so langsam kam ein bisser panik auf. NICHT LUSTIG, aber leider bestandteil dieser ausbildung. nachdem ich alles einmal durchhatte was man machen sollte oder auch besser bleiben lassen sollte (hab schon immer alles moegliche und unmoegliche ausprobieren muessen...) hatte ich meinen schein und durfte das erste mal in der gruppe tauchen. dann kam das naechste highlight. vor lauter angst irgendwo umgebremst reinzudonnern (ich habe immer noch einen sehr grossen respekt vor der unterwasserwelt) habe ich ein bisserl mehr luft in meinem bcd gelassen um dem boden und allem anderen nicht zu nahe zu kommen. mein tauchlehrer hat mir dann die luft wieder rausgelassen und ich bin gesunken. kaum war er um die ecke hab ich mir die luft wieder reingeschossen um zu steigen. kaum hat er das gesehen hat er sie mir wieder rausgelassen. so ging das spielchen ein paar mal hin und her, dann hat er mir noch ein gewicht in die jacke gesteckt. hallo, ich will nicht so nah am boden sein. aber das mit dem sprechen ist halt ein bisser schwierig unter wasser..... egal, mehr gewicht kann man mit mehr luft wieder ausgleichen, bin ja keine kleine dumme.... das ergebnis meines ersten tauchgangs war also eine neue art zu tauchen: jojotauchen!!! auf jeden fall wars lustig. trotz der kleinen pannen meinten meine tauchlehrer das ich ein naturtalent waere. das wasser war irgendwie schon immer mein element. :-) auf jeden fall wars lustig. es gab noch ein paar lsutige tauchgaenge danach , aber damit will ich euch nicht noch mehr langweilen. ausserdem werde ich so langsam doch muede und werde mal versuchen schlafen zu gehen. morgen, 30.06, geht es naemlich mit dem nachtzug von singapore zurueck in genau dieses paradies zum tauchen. werde dort meine ausbildung zum tauchlehrer machen. dieses mal hab ich mich aber inkl. rueckflugticket auf den weg gemacht. am 26 september lande ich wieder in good old germany.

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viele bunte fische....
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Eingestellt von franksi 3:14 AM Archiviert in Backpacking | Malaysia Kommentare (0)

Malaysia: oder der gipfel der planlosigkeit.....

sunny 35 °C

wenn mich jemand vor der reise gefragt haette was mir zu malaysia einfaellt, waere das nicht viel gewesen. ausser vielleicht den zwillingstuermen in kuala lumpur. ansonsten: wo liegt das eigentlich ganz genau....? und trotzdem hab ich es dorthin geschafft und werde mich morgen noch mal auf den weg dorthin begeben. eine freundin die ich in vietnam kennengelernt habe, lebt seit 3 jahren in singapore. "komm doch vorbei wenn du eh in suedostasien unterwegs bist." warum nicht....? also hab ich meinen rueckflug nach deutschland von singapore aus gebucht. zwei tage spaeter die schreckensmeldung von daheim (es war schon mitte maerz..) es hat geschneit! haehhhhh??!! nee, darauf hab ich keinen bock. war schon kurz davor wieder zu stornieren. :-) auf jeden fall lag zwischen meinem rueckflug aus singapore noch zeit und malaysia. hatte vorher von einigen travellern gehoert das es in malaysia sehr schoen sein soll, und vor allem auch traumhafte straende gibt. also nix wie hin. hab es ja fertig gebracht 4 wochen in thailand zu verbringen ohne auch nur 1x am meer gewesen zu sein. von chiang mai (norden von thailand) ging es per flieger nach kuala lumpur. reisefuehrer wollte ich mir am flughafen besorgen. dann hab ich ja im flieger 3 stunden zeit zu lesen... vom prinzip her ne gute idee, nur hatten sie leider keinen lonely planet. ohhh, so langsam wuerde ich schon gern mal wissen was mich erwartet. so viel zum thema: wie planlos kann man eigentlich sein. kuala lumpur: nach ner halben stunde bin ich endlich fuendig geworden und hab mich erst mal in den mc gesetzt und gelesen. kuala lumpur, ohne erwartungen losgelaufen, und mit tollen eindruecken belohnt worden. indisches viertel, arabisches viertel, chinesisches viertel: ein schmelztiegel der kulturen. die zwillingstuerme bei tag und nacht, und alles zu fuss erreichbar. eine stadt genau nach meinem geschmack. das naechste highlight: meine fischpedikuere. fuesse rein ins wasser zu den kleinen fischchen und versuchen sich nicht totzulachen. die ersten zwei minuten waren die hoelle, hab den halben basar zusammengeschrien/gelacht (bin doch eh so kitzelig....). aber die kleinen haben gute arbeit geleistet: meine fuesse waren hinterher fast so glatt wie ein babypopo. naechster zwischenstop: georgetown. nettes kleines staedtchen, ausgangspunkt fuer langkawi. eine traumhaft schoene insel and der westkueste malaysias. sommer, sonne, meer und entspannung pur. es war einfach nur schoen. der start meiner inselhuepftour. :-) nach langkawi hab ich die seiten gewechselt und bin an die ostkueste gefahren: perhentians, mein paradies. aber dazu mehr im naechsten bericht.

lg aus dem dampfkochtopf singapore. es regnet, aber der regen ist warm. bin als kind schon gern durch warmen regen gelaufen. tolles gefuehl.
silvia

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Eingestellt von franksi 3:12 AM Archiviert in Backpacking | Malaysia Kommentare (0)

I LOVE PAI! oder: living by doing nothing.... :-)

sunny 30 °C

mein absolutes highlight hab ich euch ja schon geschrieben: das baden mit dem elefanten. einer der schoensten momente in meinem leben, das werde ich nie vergessen!!!!

ansonsten war es einfach nur schoen und entspannend. pai ist ein kleines dorf im norden von thailand, traumhaft schoene landschaft drumherum (von der ich nicht viel gesehen habe, weil ich mich nicht aus dem dorf entfernt habe....) und noch ein bisserl hippieflair. fuer mich die perfekte mischung! hab gelesen, geschlafen, kaffee getrunken, jeden tag yoga gemacht, abends livemusik genossen und ein (ja, nur eins) bierchen dazu getrunken, super nette und interessante menschen getroffen, und natuerlich war ich shoppen. mein rucksack hat so langsam wieder sein normales kampfgewicht von 20kg..... :-) der guesthousebesitzer meinte er haette ein paar schoene dvd's falls ich mich langweile und zeit totschlagen will. langeweile...? mit dem wort konnte ich noch nie was anfangen. war in den letzten 33 jahren nie gelangweilt, und werde es auch in zukunft nie sein. :-)

leider musste ich nach 4 tagen wieder zurueck nach chiang mai, da ich schon mein flugticket nach kuala lumpur gebucht hatte..... aber ich muss auch sagen das ich so langsam muede bin vom vielen reisen und keine grosse lust mehr auf sightseeing habe. wasserfaelle, sonnenuntergaenge, tempel, reisfelder, teeplantagen, was auch immer: hab jetzt in asien einmal alles durch.

4 wochen thailand und ich war kein einzigstes mal am meer, und doch hatte ich nicht das gefuehl was verpasst zu haben, weil es sooooo schoen war im norden.
ab nach malaysia ans meer!

ciao
silvia

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Eingestellt von franksi 2:38 AM Archiviert in Backpacking | Thailand Kommentare (0)

chiang mai

sunny 25 °C

chiang mai: voller terminkalender, aber ich hab mich in kambodscha auch lange genug ausgeruht!!!

kochkurs
freu mich schon wenn ich daheim wieder woken kann und meine neuen rezepte ausprobieren kann. :-)

yoga
meine eingerosteten, seit jahren nicht beanspruchte muskeln (oder nicht vorhandene muskeln) haben erst mal aufs heftigste protestiert! aber nach 12 stunden in 6 tagen haben sie sich letztendlich doch daran gewoehnt. :-)

tagesausflug zum golden triangle und ein kleiner abstecher nach burma um ein neues 2 wochenvisum fuer thailand zu bekommen. triangle: thailand, laos, burma. golden: frueheres (und teilweise noch jetziges) opiumanbaugebiet. war ehrlich gesagt nicht spannend, aber dafuer hatte ich zwei nette jungs neben mir im minivan. wir haben den ganzen tag nur bloedsinn geschaetzt. :-)

crazy partytime in chiang mai! wahrscheinlich denkt ihr jetzt alle das ich die ganze zeit ueber gefeiert hab bis zum umfallen. nein! aber wie immer, wenn ich feier, dann richtig!!!! das war auch einer der gruende warum ich am naechsten tag meinen bungy jump gemacht habe. war viel zu muede und fertig um einen klaren gedanken zu fassen. :-)

ich habe meinem koerper noch ein paar schockzustaende mehr zugemutet.....

2 1/2 tage meditationskurs im kloster. ich bin froh das ich es gemacht habe, 2 1/2 tage haben aber auch gereicht... so gut wie nichts reden, morgens um 5 uhr wecker stellen, 7 uhr fruehstueck / 11 uhr mittagessen (mehr gabs nicht), eiskalte dusche, nach meinem geschmack ein paar regeln zu viel (hab mich noch nie gern an regeln gehalten...) meditieren und nichts tun. ich sage euch: anstrengend! eine freundin in indien hat ein 10 tages schweigeseminar mitgemacht. ich glaube an dem punkt bin ich noch nicht.....

und zum schluss bin ich noch mal so richtig abgestuerzt! war eigentlich alles ganz unspektakulaer: tagesausflug zu einem wasserfall, elefantenreiten und bamboo rafting. der wasserfall war die reinste kneippkur, ist mir jetzt noch ein raetsel wie ich es ueberhaupt geschafft habe reinzukommen... dann sind wir weitergelaufen in ein dorf. huegel hoch, kamera raus, bilder machen vom wasserfall. auf einmal hat es wummmm gemacht, und ich bin bitterboes abgestuerzt. das war so eine art bobfahrt ueber felsen. erst hab ich noch gelacht, aber als ich immer schneller wurde und ein paar felsen auch mich zukamen war es nicht mehr so witzig.... kurz vorm aufprall bin ich dann doch liegengeblieben und war erst mal vollkommen verwirrt. oh, mein rucksack und meine schweineteure leicakamera.... wo sind sie nur? zum glueck ist der guide gleich hinter mir hergesprungen und hat geschaut wo meine sachen sind. die kamera lag ein paar meter neben mir, mein rucksack ist mal kurz baden gegangen und zum glueck nicht fortgeschwommen... bestandsaufnahme: kamera ganz, rucksack nass, handy geht noch, mein ipod hat dieses mal erstaunlicherweise ueberlebt, tagebuch war zum glueck in ner plastiktuete und ist nur ein bisserl nass geworde, ec karte ist auch noch heil, kippen und tampons waren hinueber, aber das verschmerzbar. :-) meine klamotten waren erstaunlicherweise noch heil, aber dafuer richtig schoen eingesaut. knochen waren noch heil, dafuer sah meine rechte seite aus als haette ich mit nem tiger gekaempft, so verkrazt waren sie. nichtsdestotrotz: ich hatte verdammt viel glueck. das haette echt boese ausgehen koennen. in zukunft sollte ich wohl wieder ein bisserl mehr darauf achten wo ich hintrete.... :-)

chiang mai war einfach nur klasse! gerne wieder :-)

bamboo rafting
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buddhistisches kloster
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umbrella village
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chiang mai impressionen....
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golden triangle
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kochkurs
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mein neues motto....
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crazy party time in chiang mai.....
an meinen lieblingsschwager: soll ich dir sowas als schwager mit nach hause bringen? der waere sofort mit mir ins naechste flugzeug gestiegen.... :-)
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Eingestellt von franksi 2:37 AM Archiviert in Backpacking | Thailand Kommentare (0)

bangkok / ayuthaya

sunny 35 °C

mit dem bus/minivan ging es von kambodscha zurueck nach bangkok. in weiser voraussicht hab ich nicht gefragt wie lange der spass dauert.... 14 stunden, bus, grenzeuebergang stempel abholen, minivan, zusammengequetscht gefuehlte 10 stunden (ich glaube es waren 7, HOELLE)! aber wie immer: irgwendwann waren wir dann doch dort.
bangkok: koenigspalast, tempelanlage, buddhas, schwimmende maerkte (waren eher schwimmende touristenmaerkte...) und einen tag am pool ausspannen.
ayuthaya: tempel und buddhas
kommentar von luca zu meiner letzten postkarte: mama, ich kann die zipfelmaenner nicht mehr sehen (er meinte die buddhas....) ja mein schatz, mir ging es aehnlich.... :-)
kommentar von paulo schaetzchen zu meinem bild mit den dreckigen fuessen: kleines schweinchen. (nein, so nett hat er es nicht formuliert!) :-) ich glaube du stehst mir in nichts nach, werde dich bei gelegenheit daran erinnern wenn ich wieder daheim bin. du hast doch ein bisserl was von deiner patentante abbekommen.... :-)

lg aus langkawi (insel im norden von malaysia)
silvia

floating markets
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liegender buddha (bangkok)
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koenigspalast
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ayuthaya
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Eingestellt von franksi 2:18 AM Archiviert in Backpacking | Thailand Kommentare (0)

drifting in kambodscha....

sunny 35 °C

von phnom penh aus gings mit dem bus nach kampot. 3 stunden asiatische zeit, 6 stunden europaeische zeit, zwischendurch noch eine kleine reifenpanne. aber was bedeutet schon zeit....? eigenltich bin ich nach kampot gefahren um mir eine geisterstadt in den bergen anzuschaun. leider war die strasse dorthin gesperrt, doof! aber zum glueck gibt es ja immer einen plan b. dafuer bin ich ja bekannt. :-) hab dann mit den zwei deutschen jungs die ich in phnom penh kennengelernt habe eine mopedtour gemacht. alles ganz entspannt, schoene landschaft, nur das meer war leider ein bisserl dreckig gewesen. aber ich will ja nicht ueberpingelig sein. massage by blind. ich kann euch sagen; das was sie nicht sehen, machen sie mit druecken weg... bin ein paar mal fast von der liege gesprungen... womit ich mir sonst so die zeit vertrieben habe: keine ahnung, auf jeden fall war ich jeden tag ueberrascht das die sonne auf einmal weg war. :-)
auf einmal hat jeder von rabbit island gesprochen, naja, warum nicht? ein bisserl strand und sonne kann ja nicht schaden. so viel zum thema driften. ich wurde sozusagen von anderen bewegt, ich selbst war einfach nur plan und ziellos.... kommentar von meinem schwesterherz am telefon (hab ihr gesagt das ich mittlerweile neben total entspannt auch planlos geworden bin): noch entspannter....???!!! oh ja, ihr werdet euch noch wundern wenn ich wieder daheim bin.

rabbit island: ein traum! ein paar ganz einfache bambushuetten, das mittagessen ist frei herumgelaufen (sobald jemand haehnchen bestellt hat ging es an den kaefig und es wurde ganz frisch geschlachtet...), der plumpsklo war 100 meter hinter den huetten, das meer pisswarm (sorry fuer den ausdruck) und total flach, das war wie in der badewanne, fast keine touris, traumhafte ruhe. wollt ihr mehr wissen oder seid ihr jetzt schon neidisch....?

zurueck in kampot bin ich abends mit den jungs (deutsch/israelisch) in ne kambodschanische disco gegangen. sensationell! hab mich selten besser beim zuschaun amuesiert!

weiter zum naechsten strand: shinakouville und bamboo island. ausser meinem kleinen haengemattenunfall gibt es nicht viel zu berichten. es war ein fach super schoen und entspannend. das wasser hatte wieder badewannentemperatur und war total flach. that's life!!!!

ich war im endeffekt fast 4 wochen in kambodscha. wie das passieren konnte weiss ich selbst nicht, die zeit ist einfach so verflogen... aber abschliessend kann ich sagen: schee wars. :-)

rabbit island

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meine huette
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mein "bett"..... :-)
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deutsch israelische freundschaft
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das auf meinem kopf ist ne israelische militaerkappe....

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zu dem bild gibt es noch ne extra story.... :-)

bamboo island
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warum musste das bloede teil auch ein loch haben....? :-)

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beim zweiten anlauf ging es dann ein bisserl besser!

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Eingestellt von franksi 3:16 AM Archiviert in Backpacking | Kambodscha Kommentare (0)

kambodscha: Phnom Penh

sunny 36 °C

ausgetempelt und erschoepft von der hitze ging es per boot weiter nach phnom penh, der hauptstadt kambodschas. 6 stunden gemuetlich ueber einen see schippern, inkl. sightseeing: schwimmende hausboote, alles ganz entspannt. mein 3 usd zimmer in phnom penh war der hammer. das bett war 1.60m lang + 2cm luft bis zur wand, und das gleich auf drei seiten. es hat ab und zu halt doch vorteile wenn man so klein ist. :-)
phnom penh ist mit sicherheit keine schoene stadt, aber mir hats super gut gefallen und ich hab mich dort wohl gefuehlt.
das kleine kinderdorf war natuerlich eins der highlights. die kleine auf dem foto haette ich am liebsten mitgenommen. sie ist mir die ganze zeit nicht von der seite gewichen und hat mir den tollen stern auf dem foto gebastelt. aber am liebsten hab ich natuerlich "meine" buben um mich. luca / paulo, ich freu mich schon auf den 16 april!!! :-)
ausser den kinderdoerfern gabs es noch ganz viele andere soziale projekte. restaurants in denen strassenkinder ausgebildet werden, geschaefte mit schnickschnack (shoppen fuer einen guten zweck: das macht dann gleich doppelt so viel spass)!!!
das nationalmuseum war super interessant, steinskulpturen aus verschiedenen epochen + ein typisch asiatisches gebaeude. ausserdem gab es an jeder ecke schoene tempel. aber um ehrlich zu sein hab ich mir nur einen angeschaut... wie gesagt, nach 7 tagen angkor wat hat es sich ausgetempelt und das grundprinzip der bauweise hatte ich verstanden. :-)
royal palace: als koenig lebte es sich damals nicht schlecht...
die traurigen seiten von phnom penh: khmer rouge. eine unvorstellbare tragoedie! ich hab ein buch darueber gelesen und den film "killing fields" gesehen. aber nichts kann einen wirklich darauf vorbereiten wenn man in den killing fields und im s21 gefaegnis steht. ein volk das sich selber zu grunde richtet, mit einer brutalitaet die mir an dem tag des oefteren die traenen in die augen haben schiessen lassen. ich habe keine bilder gemacht, es war zu grausam. bei den killing fields haben sie einen turm gebaut. inhalt: skelette und totenschaedel von hunderten von menschen. s21 gefaengnis: ehemals eine schule die zu einem gefaegnis umgebaut wurde. die klassenzimmer wurden in 2x1 meter "grosse" zellen abgeteilt. ich hab mich in eine reingestellt und hab nach 2 sekunden schon zustaende bekommen. jeder gefangene wurde fotografiert: vor der folter (mit weit aufgerissenen todesangsterfuellten augen), nach der folter, und die toten. in jedem zimmer bilder, bilder, bilder. auch die foltermethoden wurden gezeigt. khmer rouge war nicht mehr laenger ein kapitel im geschichtsbuch, sondern hat fuer mich ein gesicht bekommen. besser gesagt hunderte von gesichtern, und jedes augenpaar hat eine traurige geschichte erzaehlt.

gedanken ueber den krieg:
jeder krieg ist unmenschlich, jeder krieg artet in massaker aus. auge um auge, zahn um zahn. die spirale der gewalt dreht sich immer schneller, die menschen werden zu bestien und sind nur noch von angst vor dem feind erfuellt. das gehirn abgeschaltet, die menschlichkeit abgelegt, uebrig bleibt der ueberlebenswille, koste es was es wolle (auch den tod von anderen in kauf nehmend). kurzum: der mensch wird zur bestie!
zwei touris haben sich unterhalten: "diese kambodschaner: bestien!"
wir sollten nicht so hochnaesig sein. es bedarf nur einer guten propaganda, ein paar die anfangen und schon rollt eine welle von gewalt ueber einen hinweg. jeder der sich dagegen stellt, wird niedergewalzt. wenn nur noch der ueberlebenswille uebrig ist, macht man einfach mit.... deswegen sollte man es nie soweit kommen lassen: MAKE PEACE NO WAR!!!!

love & light
silvia

haette ich fast vergessen: am 15 april fliege ich von singapore zurueck nach good old germany. hab letzte woche meinen rueckflug gebucht. "nur" noch 5 wochen, der countdown laeuft. es fuehlt sich jetzt auf einmal alles wie urlaub an, und nicht mehr wie reisen... die weltenbummler unter uns werden den satz verstehen. :-)
am freitag fliege ich vom norden thailands nach kuala lumpur, malaysia. werde dann von strand zu strand tingeln und mir die zeit mit lesen und yoga vertreiben! :-)

floating villages
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phnom penh
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kinderdorf in phnom penh
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Eingestellt von franksi 2:30 AM Archiviert in Backpacking | Kambodscha Kommentare (0)

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